Georgien! (Tag 42 bis 65)

Wie ihr sicherlich bemerkt habt, ist dies kein gewoehnlicher (Reise-)blog oder dergleichen. Doch in diesem Fall moechte ich diesem besonderen Land – Georgien- einen eher typischen Reisebericht widmen.

Sieben Klimazonen auf einer Flaeche kaum groesser als Bayern schaffen einen unfassbar wertvollen und vielfaeltigen Naturraum. Weil es zwischen dem grossen und kleinen Kaukasus eingeschlossen ist, existieren hier viele endemische (nur hier vorkommend) Pflanzen. Vier Millionen Menschen, die nach wie vor 26 unterscheidbare Sprachen sprechen besiedeln dieses Land. Georgisch an und fuer sich betrachtet mit seinen rundlichen Buchstaben, die weder Latein noch Arabisch oder Persisch sind ist schon eine kulturelle Besonderheit. In der Geschichte, sowie heute, ist es aufgrund seiner geostrategischen Lage enormen Einfluessen der Russen (oder ehemals Sovjetunion), der Tuerken (oder ehemals Osmanen) und heute auch der EU, NATO und USA ausgesetzt. Trotzdem – oder auch deswegen? – existiert nach wie vor eine lebhafte eigene Kultur, die Gesang, Tanz und eine fett- brotreiche Kueche mit enorm vielen tierischen Produkten mit einbezieht. Eine wichtige Saeule dieses Landes und dieser Kultur ist die seit dem sechsten Jahrhundert eingefuehrte georgisch orthodoxe Kirche, die nach wie vor einen grossen Einfluss ausuebt.

Fett und Brotreiche Kueche

Als ich vor etwa vier Wochen ueber den Grenzuebergang nahe Batumi kam, lachte mir nicht nur ein skurriles Grenzgebaeude entgegen, sondern auch eine christlich orthodoxe Kirche.

Das Grenzuebergangsgebaeude Georgiens. Im Vordergrund eine georg. chr. orth. Kirche, im Hintergrund noch ganz schwach erkennbar die letzte Moschee vor dem Grenzuebergang.

Schnell bemerke ich einige Unterschiede zur Tuerkei, vor allem: Die fettreiche Kueche hier! Am ersten Abend ahne ich noch nicht, was der deutschsprechende Hostelmitarbeiter mit Khachapuri und Khinkali und wie die Gerichte hier nicht alle heissen meint. In Batumi angekommen, nach einem erfrischendem Morgenbad am Kiesstrand im schwarzen Meer, muss ich diese kuriose Stadt erstmal begreifen.

Der grosse Hafen, wie Batumi uebersetzt heisst, profitiert von der oelliefernden Pipeline Baku – Batumi und hat dadurch einen deutlich sichtbaren Wohlstand. Unmengen an Kasinos lassen es wie klein Las Vegas daherkommen. Das zieht viele Tuerken ueber die Grenze, da Kasinos dort verboten sind. Nahezu alles im Zentrum der Stadt ist Touristenfreundlich! Zwischen den Jugendstilgebaeuden, der schoen angelegten Promenade und anderem Schnick Schnack fuehle ich mich teilweise richtig wohl – obgleich ich die Natur Staedten bevorzuge.

Aufgrund des guenstigen Angebots an georgischem Fast-Food, wie z.B. mit Kaese gefuellter Khachapuri und den unzaehligen auszuprobierenden Suessigkeiten hier ueberfuttere ich mich masslos. Eine Suende, wie ich am eigenen Leibe erfahren darf. Mein Verstand, mein Koerpergefuehl, meine Reiselust – alles faehrt in diesem Zustand ganz schoen runter. Doch soll das Essen im ganzen Lande eine fortwaehrende Rolle spielen – ich werde hier niemals ungesaettigt sein!

Das oestliche Stadtbild Batumis von der Promenade aus fotographiert.

Wunderschöne Wasserfälle

Nachdem ich mich zum ersten Mal im Retro Hostel, wo ich fuer schlappe 10 Lari (umgerechnet etwa 4 Euro!) je Nacht schlafe, mit einem Japaner unterhalte, packt mich wieder die Reiselust. Ich entziehe mich der laehmenden Stadtkulisse, nachdem ich hier zu lange blieb. Der Japaner erzaehlt mir, er moechte nach Deutschland kommen, nur um in Frankfurt einen riesigen Puff zu besuchen. Zudem ist ein Grossteil der anderen Besucherschaft hier im Hostel entweder alkoholsuechtig oder etwas durch. Unser Welt ist echt bescheuert und bringt viele sagen wir mal ‚interessante‘ Charakter hervor. Aber sauber, gastfreundlich und alles in allem gut war es trotzdem, dieses Hostel. Noch einmal brauche ich diese Umgebung allerdings nicht. Da wuensche ich alles Gute und gehe weiter meiner Wege!

Mit den unglaublich guenstigen Minibussen (Meshrutkas) komme ich bis 3 km vor die winzige Dorfgemeinschaft Mirveti. Die Minibusse verdienen hier schon ein paar mehr Worte. Ich frage im Hostel, wie ich nach Mirveti oder in die Naehe komme und stelle fest, dass es keinen wirklichen Fahrplan fuer die Minibusse hier gibt. Sie fahren teilweise stadtintern und teilweise bis nach Tbilisi (die Hauptstadt, etwa 350 km entfernt von hier). Dann frage ich direkt an der grossen Minibusstation, welcher der Minibuslinien bis nach Chulo faehrt (oder die Richtung) – denn auf dem Wege kann ich vor Mirveti aussteigen. Drei Batumianer bestaetigen mir, dass es eine Linie 77 gibt. Aber wann die faehrt kann ich nicht erfahren, leider spricht hier kaum jemand englisch. Nachdem ich 45 Minuten warte, frage ich einen weiteren Busfahrer. Das ist immer ein Phaenomen. Ich nenne die Stadt, wo ich hinmoechte, versuche das durch Koerpersprache zu veranschaulichen und zeige es dann noch auf Maps.Me auf meinem intelligenten Mobiltelefon. Viele schauen dann erst einmal ganz bedaechtig eine Minute auf den Bildschirm, spielen etwas mit dem Zoom um mir dann verstaendlich zu machen, dass sie nicht wissen, was ich meine. Aber hier geben sich die Menschen so lange Muehe, trotz aller Kommunikationsschwierigkeiten, eine Loesung zu finden. Und just in dem Moment, wo mir der Busfahrer eine andere Linie ansagen moechte, sehe ich einen Minibus mit der Nummer 77 und winke ihn heran. Denn hier braucht ein Minibus keine Bushaltestelle, der Buergersteig ist eine einzige riesige potentielle Bushaltestelle fuer die Minibusse. Du musst die Fahrer nur heranwinken und sie halten an, wie ein Taxi. Fuer einen schlappen Lari komme ich also bis an den Zubringer nach Mirveti. Endlich wieder raus aus Batumi. Mirveti ist ein 24 Familien beherbergendes Dorf, wo ich mich erst mal der Ruhe und subtropischen Natur efreue. Und dann! Mein erster Wasserfall auf der Reise.

Mirveti Wasserfall

Georgische Gastfreundschaft

Ich kann es kaum oft genug wiederholen. Die Gastfreundschaft, welche mir hier entgegengebracht wird ist sagenhaft. Natuerlich sollte jetzt niemand mit der Vorstellung nach Georgien reisen, dass dich hier jeder auf Haenden traegt. Aber so viele Menschen halfen mir trotz Kommunikationsschwierigkeiten. Das Reisen per Anhalter war sehr einfach und von den Menschen her angenehm (von der der Fahrweise her manchmal hoechst abenteuerlich!). Viele Menschen, bei denen ich mitfuhr, luden mich zum essen ein. Nicht dass das in den vorigen Laendern nicht der Fall gewesen waere, aber hier ist es – aehnlich wie in der Tuerkei – einfach staerker ausgepraegt. In Georgien ist der Glaube noch weit verbreitet, dass Gaeste von Gott gesandt sind. Vielleicht macht ebenso dieser Glaube das Land zu einem sehr beliebten Urlauberland.

Als ich bemerke, dass ich auf dem Wege durch den suedlichen Kaukasus nach Tbilisi kommen kann und von dort zum Vashlovani Nationalpark (wo ich hinmoechte) nehme ich diesen Weg auf mich. Abends nimmt mich ein Uebersetzer, der in einer mittelstaendischen Firma georgisch-tuerkische Uebersetzungen vornimmt in seinem Wagen mit. Weil ich mich ziemlich energielos fuehle und nicht stark genug, hier in der Natur wild zu campen, frage ich ihn, ob ich bei ihm uebernachten kann – per Google-Uebersetzer. Und er sagt einfach JA ohne mit der Wimper zu zucken. Das meine ich ebenso mit der Gastfreundschaft hier.

Bei Badri und seiner Familie darf ich spontan bei Chulo in einem muslimischem Bergdorf uebernachten. Hier an der suedlichen Grenze (zur Tuerkei) gibt es noch einige muslimische Gemeinden. Er faehrt hier mit seiner Tochter auf dem Schoss – irre! Dort werde ich nebenbei bemerkt fuerstlich versorgt, es wird sogar extra fuer mich in der frueh gekocht. Die andern machen naemlich Ramadan.

Der abenteuerliche Pass von Batumi nach Akhaltsike (Goederdzi Pass)

Von dem Cousin (auf jeden Fall ein Familienmitglied) von Budri, namens Nugri, werde ich am naechsten morgen in einen privaten Minibus begleitet. Mit diesem komme ich fuer schlappe 5 Lari (etwa 1,40 Euro) bis hoch an die hoechste Stelle des Goderdzi Passes. Ich dachte am Vortag bereits, die Strasse sei abenteuerlich, aber diese Huckelpiste topt noch einmal alles! Mit einem unsicheren Fahrer erschwert es das ganze noch mal. Aber nach 3 Stunden Fahrt fuer etwa 40 km (!) steige ich in einem winzigen Dorf aus. Es ist frisch. Ich bereite mich vor, die naechsten 15 km der Strasse bis zur naechsten Dorfgemeinschaft Zarzma zu wandern. Hier oben kackt mensch noch ganz natuerlich in ein Loch im Boden. Aber trotzdem gibt es in einem der zwei Einkaufsmoeglichkeiten Snickers und Schokolade zu kaufen – joho, willkommen in der globalisierten Welt!

Der Ausblick von hier oben ist sagenhaft…

Ja, dieses Bild ist aus dem Jahre 2018 aus dem Suedkaukasus in Georgien! Ich muss gestehen, dass ich hier oben schon etwas angespannt war innerlich. Alleine mit meinem Rucksack ueber Stock und Stein. Aber wie ich bemerken durfte, ist die Strasse nach Zarzma viel mehr befahren, als ich zunaechst vermutete. Viel heisst in diesem Fall etwa ein LKW oder Auto alle 10-15 Minuten. Doch fuer diese Abgeschiedenheit ist das viel.

Ich denke viel nach hier oben, reflektiere meine Reise, habe atemberaubende Ausblicke. Ein Gewitter zieht auf und ich bereite mich darauf vor. Gewitter im Gebirge ist nie gut, das kann schnell nach hinten los gehen. Wie von Gott gesandt, haelt freiwillig ohne dass ich meinen Daumen raushalte ein Sprinter neben mir an (auch von der Marke 300.000 km aufm Zaehler). Der Fahrer ueberzeugt mich, mit ihm nach Zarzma zu fahren. Dort entdecke ich ein schoenes Klostergebaeude und bitte ihn mich am Zubringer hinauszulassen.

Wunderschöner Moenchsgesang

Hier oben in der bergigen Natur, mit wenigen Autos und Menschen werden meine Gedanken wieder viel klarer und reiner. Dieser Unterschied zwischen Stadt und Land ist dahingehend einfach enorm – ich glaube, das kennt jeder von uns! Als ich in dieses Kloster komme, habe ich das Gefuehl anzukommen. Ich gehe in das Kirchengebaeude, zuende eine Kerze fuer meine verstorbenen Freund Florian (Ruhe in Frieden) an und eine weitere fuer Frieden auf Erden. Hier sitze ich einfach meditativ, bis mich ein Moench fragt, ob ich nicht etwas essen moechte. Klar bin ich hungrig nach einem solchen fulminanten Tag. Und dann wird – typisch georgisch – ordentlichst aufgetischt.

Super Verpflegung im Kloster! Ein Unterschied wie Tag und Nacht zum minderwertigen Essen, welches ich mir zu oft in Batumi reingeschaufelt habe.

Bei einem ausgiebigeren Gespraech mit einem anderen Moench hier, erhalte ich weitere interessante Einblicke in den orthodoxen Glauben. Hier und Jetzt mit Gott zu leben ist einer ihrer Grundsaetze. Natuerlich ebenso die heilige Dreifaltigkeit zwischen Gott dem Schoepfer, Jesus Christus seinem eingeborenen Sohn und dem heiligen Geist. Was ich nicht ganz verstehe, ist warum die Taufe so wichtig ist im Christentum. Was haben die Menschen vor dem Christentum nur ohne Taufe gemacht? Sind diese alle in der Hoelle gelandet? Das leuchtet mir noch nicht so ganz ein, dieses Dogma – sowie einige weitere Dinge. Wir verstehen uns insgesamt echt gut und er kann meine etwas zurueckhaltendere Geistlichkeit (ich betone, dass ich zu Gott und der Natur gehoere – nicht an eine menschengemachte Kirche) auch verstehen. Er bietet mir – auch ohne das ich das erfragt haette – einen Schlafplatz an. Diesen nehme ich natuerlich dankend an.

Spaeter darf ich noch an einem kurzen Gottesdienst teilnehmen. Ich merke direkt, dass dieser anders ist, als ein Gottesdienst in Deutschland. Hier wird viel geraeuchert, Gebete in einem Affenzahn mantrenartig rezitiert (fast wie ein rap!) und dann kommt der Hoehepunkt. Der Gesang der Moenche. Unbeschreiblich. Da ich in dem Moment sehr ergriffen war dachte ich nicht daran, diesen einfach mal aufzunehmen. Es war einfach herzergreifend. Worueber sie auch immer gesungen haben moegen, mich hat es im tiefsten Innern beruehrt!

Die Kirchengebaeude des Kloster Zarzma. Hier wird die Glocke uebrigens noch von Hand bedient.

Die Hoehlenstadt Vardzia

Die Hoehlenstadt Vardzia (links – erkennbar durch die Eingaenge) in einem wunderschoenen Canyon-aehnlichem Gebiet. Ohne die Touristen hier waere vermutlich garnichts los.

Eine weitere Hoehlenstadt, aehnlich wie in Goereme (Tuerkei). Ich hoerte davon und wollte sie einfach sehen, weil sie in einen steilen Berg geschlagen wurde. Die Gruende sind mal wieder dieselben. Moenche (und auch Zivilisten) haben Schutz in den Bergen gesucht und es gesellte sich nach und nach eine ganze Stadt hinzu. Dort waren sie besser geschuetzt vor invasiven Angriffen, beispielsweise der Osmanen. An Orten wie diesen wurde die eigene Kultur und das orthodoxe Christentum bewahrt – trotz Belagerungen und anderen Bekehrungsversuchen. Um ehrlich zu sein, wie in sehr vielen Faellen. Menschen bauten Burgen, Kloester oder Hoehlenstaedte, versteckten sich oder wollten sich schuetzen vor Herrschern anderer Religionen und Imperien – andere bauten Burgen und Armeen um ander zu unterjochen – kann das nicht einfach mal ein Ende nehmen, indem wir uns diesen wunderschoenen Planeten gerecht aufteilen und jede Kultur ihren gleichberechtigten Platz erhaehlt (solange alle grundlegenden Menschen- Tier und Naturrechte eingehalten werden). Es ist ziemlich oft eine aehnliche Geschichte, egal ob in Georgien, Serbien, Deutschland oder sonst wo…

Unter Deutschen

Auf der Suche nach einem Schlafplatz nach meinem Besuch in Vardzia wollte ich noch so weit wie moeglich nach Tbilise kommen. Es war schon frueher Abend und da fuhr an der Strasse ein weisser Minibus mit Berliner Kennzeichen an mir vorbei! Ich fuchtelte mit meinen Armen, denn ich ging selbst in Richtung der Fahrtrichtung. Und Matthias der Fahrer hielt 200m spaeter wirklich an! Wow! An diesem Abend durfte ich in seinem umgebauten Minibus schlafen, was wirklich gemuetlich war. Im Gaestehaus, wo er uebernachtete waren noch weitere Deutsche oder deutschsprechende Reisende. Eine Dusche, gutes Essen und angenehme Gesellschaft. Mal wieder fuehle ich mich gut behuetet und begleitet. Allerdings zahle ich hier auch fuer das ueppige und gute Essen (Abendbrot und Fruehstueck fuer 30 Lari, etwa 10,50 Euro).

Viel gute Essen, so wie es in Georgien oft geboten wird. Noch dazu in guter Gesellschaft! Am naechsten Tag geht es fuer mich in die Hautpstadt Tbilisi.

Tbilisi – Passdesaster

Nach einem schoenen Stop in Borjomi, wo das sehr bekannte Mineralwasser gleichen Namens in mehr als einhundert Quellen quillt (manche davon hochspeziell!) komme ich in der Hauptstadt an. Und es faellt mal wieder auf: Die oeffentlichen Transportmittel, wie die Metro, sind einfach unschlagbar guenstig. Eine Fahrt in der Metro kostet 0,50 Lari (0,20 Euro) – wirklich bezahlbar. Irgendwie wurde ich mit dieser Stadt nicht wirklich warm. Trotzdem blieb ich insgesamt vier Naechte im bezahlbaren und angenehen Hostel Soul Kitchen (etwa 12 Lari pro Nacht). Dort lernte ich Azerbaidschaner, Iraner und eine sehr intelligente Chinesin kennen (uvm.). Sie erzaehlte mir von einer beeindruckenden Lebensgeschichte. Es geht um den Deutschen Eckhart Loewe, der 10 Jahre in einem chinesischen Dorf ohne Internetverbindung verbrachte und dort Schulunterricht an die ziemlich abgeschnittene und einfach lebenden Kinder der Familien gab – einfach, weil er dem Dorf etwas geben wollte, nachdem er dort als freiwilliger Entwicklungshelfer hingesendet wurde. Wirklich beeindruckend. Ich feier solche Lebensgeschichten und rechne solche Leistungen hoch an. Hut ab Eckhart!

Mir wurde von dem Ort Mhtskheta erzaehlt, der ein sehr heiliger Ort fuer Georgier sein sollte. Dort befindet sich ein Kloster etwa 20 km noerdlich von Tbilisi. Es ist einer der ersten Orte, wo sich im sechsten Jahrhundert eine der dreizehn asyrischen Urvaeter des georgischen Christentums niedersetzte – ich glaube es war St. Nino (aber ich bin mir nicht sicher).

Die grosse Kirche in Mtskheta (20 km noerdlich von Tbilisi)

Was mir immer wieder an solchen Orten auffaellt ist, wie toll hergemacht die touristichen Orte sind. Wenn ich jedoch ein paar Strassen weitergehe, finde ich sehr einfache Verhaeltnisse vor, heruntergekommene Gebaeude und sehr marode Strassen. Gut, die Strassen sind auch teilweise in den touristischen Regionen sehr ausbaufaehig. Worauf ich hinausmoechte, ist wie wenig das Geld aus dem Tourismus hier wirklich beim Volk ankommt. Das sehe ich ueberall. Es regt mich auf, immer wieder dieselben Muster. Wenige bekommen viel – viele erhalten garnichts. Dabei ist sozialer Frieden so abhaengig von einer gerechten Verteilung.

Dıese Skulptur ın Tbilisi besschreıbt den georgischen Charakter (wenn ıch das mal so pauschalısıeren darf) echt hervorragend. Gut beleıbte, mıt Weın und vıel Essen feıernde Menschen ın tradıtıonellen Kleıdern.

Ich moechte unbedingt in den Vashlovani Nationalpark. Dort gibt es eine Halbwueste und ich habe mir vor der Reise in den Kopf gesetzt in eine Wueste zu gehen. Eine Halbwueste am aessersten Rande Georgiens scheint mir da ein guter Kompromiss fuer diesen Wunsch. Ich lese im Internet viel ueber die Schoenheit dieses Parks, ueber seine Unberuehrtheit. Aber gleichzeitig gibt es sehr wenig Informationen darueber, wie mensch dort hineinkommt. Denn menschliche Infrastruktur wird dort sehr sehr rar – wenn ueberhaupt noch vorhanden! Das einzige was ich unter der Rufnumer des Besucherzentrums dieses Nationalparks herausfinden kann, ist dass eine gefuherte Jeep-Tour 200-300 Lari fuer einen Tag kostet und 400 Lari fuer einen zwei Tagestrip. Und ich moechte unbedingt eine Nacht dort verbringen, wenn ich mich schon mal hereinbegebe. Aber finanzieren koennte ich das nicht. Ich bitte um goettlichen Beistand und Fuehrung fuer diese Tour.

Wie ich in meinem Beitrag Der fruehe Vogel faengt den Wurm // Pass verloeren?! beschreibe, dachte ich wirklich aufgrund meines seltsamen Aufeinandertreffens mit den Sicherheitsleuten (angeblich zivile Polizei) des georgischen Milliardaers Iwanischvili, mein Pass sei verloren. Das beschaeftigte mich dann einen halben Tag und am Ende erinnerte ich mich, wo ich ihn gelassen hatte! Lass deinen Verstand an bjoern! Das war der Startschuss zu meinem Vashlovani Abenteuer. Das Widerfinden gab mir enorme Kraft und leichten Enthusiasmus, der in Tbilisi ziemlich gewichen war – wie so oft in groesseren Staedten. Auf nach Vashlovani!

Dedoplstskaro – Meine erste Begegnung mit einem Adler

Endlich wieder raus aus der Stadt. Nachdem ich mir der Anwesenheit meines Passes wieder gewiss warö fuhr ich per Anhalter bis nach Dedoplstskaro. Das ist das letzte Dorf vor dem Vashlovani Nationalpark. Dort gibt es auch das Besucherzentrum, wo sich jeder Tourist eine Genehmigung holen muss. Nicht zuletzt aus dem Grunde, weil der Park direkt an Azerbaidschan grenzt.

Mit fuenf Mitfahrgelegenheiten komme ich mittags in meinem Zielort an. Zwei Jungs mit denen ich mitfahre wiederholen oft in gebrochenem Englisch, wie heiss es dort ist. Ich selbst bemerke erst einmal keinen direkten Unterschied zum ohnehin heissen Wetter in Georgien, vor allem nicht zu Tbilisi.

Der Ort scheint erst mal ziemlich trostlos. Ich finde mithilfe der Einheimischen das Besucherzentrum. Dort dann die totale Ernuechterung. Niemand spricht englisch und komischerweise ist auch keine wirkliche Bereitschaft vorhanden, mir behilflich zu sein. Das einzige, was immer wiederholt wird ist, ich koenne eine Ein Tagestour fuer 200-300 Lari buchen. Eine zwei Tagestour fuer 400 Lari. Unglaublich. Ich moechte erst einmal nur eine Genehmigung fuer den Park. Wer weiss, vielleicht komme ich ja irgenwie anders hinein – mit einer anderen Tourigruppe oder aehnlich. Dass ich dort – weit ab von der Zivilisation – mit meinen Outdoorfaehigkeiten nicht alleine hereingehen werde ist selbstverstaendlich.

Dann kommt mir mal wieder Gott, der heilige Geist, das Schicksal oder wie du es nennst zu Gute. Ich laufe zwei anderen Deutschen Rucksackreisenden ueber den Weg. In der untouristischsten Gegend von ganz Georgien 🙂 Mit Ihnen gemeinsam gehen wir noch einmal zum Besucherzentrum und kommen etwas weiter als ich vorher alleine. Wir entscheiden erst einmal weitere Informationen von woanders zu sammeln. Die beiden suchen sich eine Unterkunft (wovon es hier wirklich nur ein paar gibt) und ich gehe in den Adler-Canyon. Und dort wird es dann richtig ruhig. Und ich darf den ersten Adler in meinem ganzen Leben sehen! Was fuer ein Ort. Kein einziger Mensch dort, eine kleine Burg hoch oben auf einen Felsen gebaut, die auch noch besteigbar ist. Ich hoere sogar die Luft am Fluegel der Adler hindurchzischen – majestetisch. Nicht in Worte zu giessen. Hier sehe ich auch Schakale (wenn sich mein Auge nicht taeuschte) und ich hoerte sie, wie sie gemeinsam heulten. Wow!

(Tag 53) Eine wild gecampte Nacht im Adler-Canyon mit Folgen. Die vıelen Moskıtos dort haben meine Fuesse buchstaeblıch zerstochen! Dafür war das Naturerlebnis unschlagbar schön. Ich habe noch nie so viele Sterne am Nachthimmel gesehen…

Nachdem ich mein Innenzelt aufbaute und auf die Burg gegangen bin wurde ich auf dem Rueckweg bereits von vielen Moskitos und anderen Insekten begleitet. Ich schaffe es noch meine Zaehne zu putzen, aber danach gibt es draussen keine Ueberlebenschance mehr! So viele Muecken auf einem Fleck hatte ich noch nie. Sie zerstechen mich foermlich, was ich spaeter noch sehr merken werde. Die Kehrseite des wilden Campens. Ich haette vorher einfach schon ein Feuer machen sollen. Das faellt dir beı solchen Temperaturen aber eher selten ein – Feuer machen beı gefuehlt 35 Grad Celsius 😀

Halbwüste im Vashlovani Nationalpark!

(Tag 55) Und hier ım Vashlovani Natıonalpark wirds dann richtig heiss…

Mit Quirin und Judith aus Deutschland mache ich mich am 55ten Tag meiner Reise mit dem Ranger Giorgi auf eine kurze aber intensive Abenteuertour. Giorgi heisst hier uebrigens gefuehlt jeder zweite Mann. Von Dedoplstskaro bis zu den Bungalows an der azerbaidschanischen Grenze sind es etwa 50 km. Fuer Ranger, der uns frueh um 07 Uhr hınfaehrt und am naechsten Tag um 09 Uhr (aber dıe Zeiten kann mensch auch persoenlıch mit dem Fahrer planen) wieder zurueck samt Unterkunft im Bungalow und Genehmigung bezahle ich 125 Lari (etwa 45€) – und das war bereits runtergehandelt. Es gilt Selbstverpflegung und gehoert sich wohl, dem Ranger auch etwas Verpflegung mitzubringen. Fuer meine Art zu reisen eine Stange Geld, aber wenn ich schon einmal hier bin moechte ich das auch machen!

Solche Ausnahmetrips kann ich wirklich waermstens empfehlen. Einfach machen! Du wirst dein ganzes Leben auf solche Tage Zurueckschauen koennen und von ihnen lernen.

(Tag 55) Eine der schoensten Panoramen, dıe sıch mir waehrend meiner Reise bisher darbaten! Ein Unwetter zıeht dırekt vor unseren Augen auf und malt dıesen Kontrast ın das Landschaftsbild.
(Tag 55) In einem dieser Bungalows uebernachten wir. Auch darin ist es einfach nur heiss. Da es fern ab der Zivilisation ist, gıbt es nur wenig Strom aus einem Aggregat. Aber ein WC gibt es, sowıe einen Brunnen mit Trinkwasserqualitaet.

Am naechsten Tag geht es eine noch abenteuerlichere Piste zurueck, als diejenige, die wir hınfuhren. Hier kannst du wırklıch nur mit einem Allrad-Gelaendewagen reinfahren, alles andere waere aesserst naiv.

Ich sah einige Voegel, die ich noch nie vorher in meinem Leben sah. Leider fand ich ihre Namen nicht heraus. Wir sahen Schlangen, Schildkroeten, Wolfsspuren, Riesenameisen (!) und konnten erahnen, was sich hier noch alles herumtreibt. Baeren soll es auch einige geben und 2010 ist einigen Forschern hier der kaukasische Leopard vor eine Kamerafalle getappt! Floratechnisch gab es hier ebenso eine grosse Vielfalt zu bestaunen. Pistazienwaelder (danach ist der Park auch indirekt benannt), Granatapfelbaeume, Kiefern, Disteln, wilde Moehre und so viele mehr. Einfach eine andere Landschaft – auf demselben Planeten 🙂 Ein riesiger Grund fuer mich, zu reisen. Denn das in natura zu erleben und zu fuehlen ist grossartig.

Demut

Von diesem auslaugenden Trip zurueckgekommen, darf ich in dem Gaestehaus, wo Quirin und Judith uebernachteten eine Dusche nehmen. Goettlich! İch fuehle mich wie neu geboren. Judith hat es sogar etwas erwischt und sie ist total erschoepft. Der Trip hat uns allen ganz schoen was abverlangt, auch wenn wir lediglich 7 Km im Park gewandert sind (dummerweise in der Mittagshitze) – aber auch im Jeep zu fahren ist anstrengender als mensch so denken mag. Respekt an alle Rallyefahrer weltweit! Das ist wirklich Sport…

Eine weitere Nacht nehme ich mir noch vor in Dedoplstskaro zu uebernachten. Denn was ich euch noch nicht geschrieben habe, ist meine Uebernachtung bei (einem der) orthodoxen Priester aus dem Dorf. Ich fragte noch vor dem Vashlovani Trip in der hiesigen Kirche danach auf einer derer Banken uebernachten zu duerfen – dort waeren keine Strassenhunde oder Moskıtos gewesen. Der Priester Zaro nahm mich prompt mit in sein bescheidenes Zuhause – in seinem klapprigen Golf 3. Und hier lernte ich noch einmal richtig Demut kennen lernen. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Frau und seinen zwei Kindern in einem kleinen renovierungsbeduerftigem (!) Haus, wo die Toilette noch ein Loch in der Erde ist. Auch wenn wir uns kaum verstaendigen koennen, so werde ich auch hier fuerstlich versorgt. Wahre Gastfreundschaft erfahre ich hier.

Wie enorm viele Moeglichkeiten ich alleine durch die Tatsache besitze, weil ich in einem reichen Land geboren bin. Welche Verantwortung damit auch einhergeht, spuere ich an diesen Tagen ganz besonders. Ich kann mich nur wiederholen: Nutze deine Moeglichkeiten. Auch fuer all die Menschen, denen nur eine sehr begrenzte Moeglichkeit ihr Leben zu gestalten zur Verfuegung steht! Du bist nicht Schuld, dass du in einem reichen Land geboren wurdest – es ist aber ganz klar ein Privileg. Du machst dich also genau dann schuldig, wenn du das mit Fuessen trittst, dieses Privileg.

(Tag 54) Der orthodoxe Priester Zaro aus Dedoplstskaro und meine Wenigkeit vor dem gedeckten Tisch. Er ernaehrte sich uebrigens vegan in dieser Zeit, wegen eines Fastenmonats.

An dem Abend mache ich sogar (freiwillig) den dreistuendigen Samstag Abend Gottesdienst der Gemeinde mit und erfahre so noch etwas mehr ueber die georgisch orthodoxe Kirche, die das Land ziemlich stark beeınflusst.

(Tag 56) Am Abend wird noch einmal ordentlich aufgetischt. Also verhungern tut in diesem Land wahrlich niemand! Tradıtıoneller Gesang sowie ein Glas Wein gehoert ebenso dazu.

Eine weitere Nacht darf ich nach meiner Wiederankunft in Dedoplstskaro bei einem anderen Priester im Hause verbringen. Einer seiner 6 Kinder ist bald mit der Schule fertig – mit ihm verstand ich mich wirklich gut! Bevor es fuer mich dann weiter nach Stepanzminda gehen sollte, durfte ich noch einen schoenen Abend mit der Familie in Dedoplstskaro verbringen. Welch ein Geschenk! Danke!

Stepanzminda – Den 5047 m hohen Kasbek im Blick

Dieses Land hat mich in seinem magischen Bann. Die Fahrt hoch nach Spepanzminda ist atemberaubend. Ab Tbilisi entscheide ich mich fuer einen Minibus, weil sich das einfach so gut ergeben hat und erschwinglich ist. Ausserdem (und das war viel ausschlaggebender) fuehle ich mich mehr und mehr erschoepft. So viele Eindruecke, so viele Erlebnisse, so viele verschiedene Menschen und deren Kulturen und Weltanschauungen – das kann ganz schoen auslaugen.

Spepanzminda selbst liegt 1700 m ueber dem Meeresspiegel und ist ein Bergdorf. Dort anzukommen ist eine Wucht – in Angesicht von vier bis fuenf Tausendern!

Den ersten Abend hier verbringe ich mit einem Suedkoreaner und lerne, dass es in Nord-Korea eine (halt dich fest) 13 jaehrige Wehrpflicht des Militaers gibt (!). Den naechsten Tag verbringe ich zur Haelfte mit einem Chinesen – wir gehen gemeinsam zu einer Mineralquelle (wo das Wasser furchtbar nach Schwefel(gas) schmeckt – aehnlich wie das bekannte Borjomi-Wasser) und hoch zur Gergeti-Kirche auf 2200 m Hoehe. Am naechsten Abend ist Sommersonnenwende die ich im kleinen Rahmen mit einem jungen und intelligentem Finnen feiere. So ist das oft und deshalb bin ich auch ziemlich erschoepft. Ich gestehe mir ein, dass es mit einer langen Wanderung hier nichts wird und ich wirklich langsamer machen muss. Dann werde ich zum ersten Mal krank auf dieser Reise – ein kleiner koerperlicher Neustart muss her. Nicht nur weil ich ziemlich schnell und auslaugend gereist bin, sondern auch weil ich mich (besonders in Georgien) entgegen meiner Ueberzeugungen oft genug von wirklich ungesundem Zeug ernaehrt habe. Das scheidet mein Koerper nun wieder aus. Und was darueber hinaus echt ausschlaggebend ist: Als Alleinereisender leidet einfach die soziale Komponente. Klar habe ich sehr viele Kontakte (wie ich anfangs dieses Absatzes teils umreisse), aber einen Freund oder Freundin als Reisekompagnion (oder wie mensch das schreibt) ist noch viel wertvoller. Wir sind liebesbeduerftige, soziale Gemeinschaftswesen – das ist nichts neues, dafuer die Tiefe dieser Erkenntnis.

(Tag 60) In seiner vollen Pracht zeigt sich der Kasbek. Welch ein Geschenk. Eines Tages möchte ich solch einen Berg besteigen! Unten im Tal sieht mensch Spepanzminda. Der Legende nach soll Prometheus hier den Menschen das Feuer übergeben haben und dafür aus dem elitären Zirkel der (Halb-) Götter verbannt worden sein.
(Tag 60) Der Chinese Leo und meine Wenigkeit vor dem Kuro (etwa 4000 m).
Die Gergeti Kirche bei Stepanzminda.
(Tag 61) Unser Sommersonnenwendfeuer 🙂

Angeschlagen aus Georgien zurueck nach Europa (Tag 64 – Tag 70)

Nach der Sommersonnenwende fahre ich huestelnd und mit Rotznase per Anhalter nach Batumi. Mich zieht es wieder enorm nach Europa! Die Tuerkei und Georgien waren wunderbar, gastfreundschaflich aber auch teils ueberrannt mit Touris. Das reisen per Anhalter und mit geringem Budget funktioniert hier ausgezeichnet. Innerlich hoerte ich mich klar ‚Auf Wiedersehen‘ sagen. Dann verbringe ich noch drei weitere Tage in Batumi um zu Kraeften zu kommen. Leider kann ich in diesem Zustand echt nicht so viel machen, was mir etwas aufs Gemuet schlaegt. Den botanischen Garten sowie den Mtirala Nationalpark bei Batumi verpasse ich – aber so schlimm ists nun auch wieder net, bei dem was ich sonst so alles sehen, erleben und fuehlen durfte!

Batumi steht auf georgisch auf meinem (mittlerweile zerfallendem) Daumenplakat. Vielleicht kann mensch es erahnen, falls nicht: Auf dieser Reise von Stepanzminda nach Batumi bin ich wirklich fix und feddich…

So weit so gut! Ich beende diesen Beitrag in Skopje (Mazedonien bzw. bald Nord-Mazedonien) an meinem 70tem Reisetag. Bitte verzeiht mir den Verzug, mir brennt es auch auf der Seele, alles moeglichst frisch niederzuschreiben. Doch da ich die letzten fuenf Tage auf der Strasse unterwegs war um von Batumi nach Canakkale (Tuerkei), dort mit der Faehre nach Eceabat und von dort ueber Alexandropoulis nach Thessaloniki und von dort hier nach Skopje zu kommen! Was fuer ein Ritt sage ich euch. Aus zeit-, gesundheits- und pragmatischen Gruenden bin ich nicht mehr in Armenien gewesen. Am gewichtigsten war jedoch die Tatsache, dass du von Armenien nicht auf dem Landweg in die Tuerkei einreisen kannst.

Diese letzten fuenf Reisetage haben wahrlich einiges gesprengt! Ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich bin mit sage und schreibe 15€ von Batumi nach Skopje gekommen (5 Tage und 4 Naechte). Hier habe ich jetzt mit Uebernachtung und eigener Verpflegung schon fast genausoviel fuer einen Tag ausgegeben. Das war wirklich eine Ausnahmezeit, diese Powerreise von Batumi nach Skopje!

Morgen geht es nach Prischtina (Kosovo) und uebermorgen dann nach Montenegro! Dort werde ich meinen Vater und meinen juengeren Bruder Pascal an der Kueste treffen um dort gemeinsam Zeit verbringen. Freude!

Alles Liebe, Gottes reichen Segen und Frieden sei mit euch (brauchen wir sehr in unseren Zeiten!)


Quelle Basis Landkarte Georgien: http://www.transasien.org/pages/georgien/landkarte-topographie.php Alle Rechte vorbehalten.

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