Bosbros, Plitwicer Seen und Taufe! (Tag 88 – 97)

Auf meiner Reise geht es weiter Richtung Kroatien, genauer: Slunj bei den Plitwiczer Seen! Dort erwartete mich Sascha und seine Familie, Freunde aus NRW. Sie haben hier eine Sommerresidenz und ich darf zu Gast sein. Fantastisch! Nebenbei bemerkt: Sascha ist einer der einprägsamsten Persönlichkeiten, die mir je in meinem Leben (und auf dieser Reise) vor die Linse gekommen sind. Ein Macher vor dem Herrn. Ein Mann mit Geschichte. Doch darauf möchte ich nicht detailliert eingehen – Privatssphäre!

Die Fahrt per Anhalter nach Slunj läuft gut, bis auf (ihr könnt es ahnen) die Grenze, die mal wieder etwas Zeit kostete…aber wat solls!

Von der Grenze wurde ich nach etwa zwei einhalb Stunden warten und Menschen ansprechen von einem slowakischen Pärchen mitgenommen bis kurz vor Karlovac. Eine angenehme Fahrt in einem gemütlichen Wagen, zudem war ein tiefgründigeres Gespräch mit der Frau möglich 🙂 (Immer ein Geschenk!) Doch mein linkes Knie schmerzte enorm, weil ich es im Wagen nicht durchstrecken konnte. Durchbeissen! Später soll sich dieses Leiden übrigens wieder legen – Gott sei Dank!

Die Abbiegung von der großen Mautautobahn bei Karlovac auf die kleinere Autobahn Richtung Slunj ermöglichten mir dann ein französisches junges Pärchen (tolle Leute) ohne dass ich dort lange an der Raststätte warten musste 🙂 Danke! Das sind häufig so schwierige Passagen, doch hier bin ich wieder getragen und finde schnell diese Mitfahrgelegenheit.

An guter Tankstelle in Karlovac Richtung Slunj aufgestellt – läuft! (eigene Aufnahme)

Innerhalb Karlovacs fand ich schnell eine passende Tankstellenauffahrt, die gut trampbar ist. Und siehe da: Nach 15 Minuten werde ich von einer alleine fahrenden Frau (eine enorme Seltenheit) bis nach Slunj mitgenommen. Wow! Danke sehr!

In Rastoke bei den Wasserfällen vor Slunj angekommen. Wunderschön 🙂 (eigene Aufnahme)
Meine Mitfahrgelgenheit bis nach Slunj – vielen Dank! Leider vergass ich deinen Namen…

Dort durfte ich eine Woche bei Sascha, einem Freund vom Niederrhein, nächtigen. Er hat dort mit seiner Familie den Sommer verbracht – was augenscheinlich eine gute Wahl war. Gemeinsam mit einem weiteren wunderbarem Freund (Sinan), der einen Tag nach mir ankam.

Bio-Zagreb

An dem Tage, wo Sinan ankam machten Sascha und ich noch gemeinsam den wöchentlichen Großeinkauf in Zagreb, weil es schlicht und ergreifend nur dort vernünftige Bio-Lebensmittel gibt. Danach gab es noch ein vorzügliches Mal, während wir uns über zukunftsträchtige Ideen in Bezug auf Nachhaltigkeit, Start-Ups in diese Richtung und Ökotourismus unterhielten – ein Bereich den ich gerne später beruflich auskleiden möchte!
Sänftiges veganes Essen im Zyno in Zagreb – eine definitive Empfehlung!

Bosnische Pyramiden und unerwartete Mitfahrer

Gemeinsam fuhren wir nach Visoko in Bosnien-Herzegowina für ein Männer Wochenende und um die angeblich 30.000 Jahre alten Pyramiden dort zu besichtigen – ein lang ersehnter Ausflug. Auf der Hinfahrt hatten wir noch Jovan dabei, einen wunderbaren bosnischen Automechaniker, der mit Sinan mitgekommen war, um wieder mal Zeit in der Heimat zu verbringen.

Aufgrund eines spontanen Stops an einem See und langem Hin und Her hatten wir dann urplötzlich zwei weitere Mitfahrer an Bord: Vuk und Lisica (übersetzt: Wolf und Fuchs)!

Vuk (schwarz) und Lisica (braun) – befreit am Raufen, noch am selben Tag von einem Parkplatz in Bosnien-Herzegowina ohne Chance auf Entkommen gerettet.

Sascha warf beim Anblick der beiden im einzigen Schatten unter einer Sitzbank direkt ein: „Na, sollen wir euch mitnehmen?“ Wir diskutierten kurz, doch im Prinzip war die Entscheidung bereits nach diesem Ausspruch gefallen. Jovan warf für mich noch einen entscheidenden Satz ein: „Das kann man eigentlich nicht machen.“ Bei mir ringten sofort alle Alarmglocken, denn mit solchen Hinhaltesätzen unterlassen wir oft gute Taten. Hier war es der endgültige Anstoss um die beiden (vermutlich dort ausgesetzten) jungen Straßenhunde zu retten. Vuk saß bei mir im Fußraum und teilweise auf meinem Schoß und sabberte alles voll – vermutlich wegen der kühlenden Klimaanlage. Dann musste er sich noch übergeben – hoffentlich nicht, weil wir ihm (und Lisica) vorher leicht gewürzte pflanzliche Speise vorsetzten. Dann besorgten wir direkt Hundefutter (auf junge Hunde ausgerichtet) und bauten uns zwei improvisierte Leinen. Das habe ich leider verbaselt fotographisch zu dokumentieren, aber ihr könnte euch einfach ein Seil (sehr einfach geflochten) mit Karabinern an den jeweiligen Enden welche wir daran verknoteten vorstellen. Es hat irgendwie funktioniert – das war die Hauptsache. Denn eine vernünftige Hundeleine gab es an den Geschäften wo wir vorbeikamen nicht…Wir hatten sie danach überall dabei, auch an den „Pyramiden“ und sie machten sich wirklich gut! Als wir ihnen dann Futter gaben verschlangen (!) sie es, als gäbe es kein Morgen – welch ein Bild! So ist das mit diesen wunderbaren jungen Seelen, die schon ordentlich was erlebten. Einen ihrer Geschwister hatten wir übrigens an der Stelle, wo wir sie retteten überfahren auf der Schnellstraße gesehen – es gab von dort einfach kein anderes Entkommen für diese Tiere, als mit jemandem im Auto, denn auf der einen Seite war der See, auf der anderen Straße und dahinter direkt ein steiler Berg!

Besuch der „bosnischen Pyramiden“

Eine wirklich spannende Angelegenheit, wo das Thema auch sehr kontrovers ist. Die Forscher und Mithelfenden von Sam Osmanagich (der als erster die Thes aufstellte) sind der festen Überzeugung, hier in Visoko mindestens drei Pyramiden (Sonnenpyramide 220m, Mondpyramide 190m, Drachenpyramide (Höhe mir unbekannt)) im gleichschenkligen Dreieck von 2170m Entfernung zueinander, mitsamt Nord-Süd (und logischerweise Ost-West) Ausrichtung gefunden zu haben. Diese seien über die Jahrtausende wieder zugewachsen. Die Sonnenpyramide wird auf 29.000 – 34.000 Jahre geschätzt, weil organisches Material im angeblich genutztem Beton gefunden wurde, die Mondpyramide soll dagegen viel später errichtet worden sein, erst etwa 12.350 Jahre vor unserer Zeit. Zudem soll ein gigantisches unterirdisches Labyrinth und Kammersystem bestehen, wovon ein Teil bereits wieder freigeschaufelt ist. Wir waren dort und ja es existiert ein menschengemachtes Höhlensystem etwa 2km entfernt von der Sonnenpyramide (meine Schätzung). Laut den Forschern vor Ort wurde es vor etwa 12.000 Jahren erbaut und vor etwa 5000 Jahren (aus welchem Grund auch immer) von einer anderen Kultur wieder zugeschüttet. Dieses zugeschüttete Material wird gerade von freiwilligen Helfern wieder ausgehoben. Ich selbst habe den Unterschied von diesem zugeschütteten Material und dem Grundgestein durchaus sehen können, die Größen und Zusammensetzung der Kiesel und Steinchen in diesem Material ist durchaus anders als das umgebende Grundgestein.

Oben auf der „Sonnenpyramide“, rätselnd ob die Darstellung der Forscher wahrheitsgemäss ist. Hier soll ein besonderer Energiestrahl, der durch den Aufbau der Pyramide entsteht, von 4,5 m Breite ausströmen – obgleich ich durchaus feinfühlig sein kann habe ich dort nichts anderes als auf anderen Hügeln/Bergen gespürt – natürlich war es angenehm, weil in der Natur, gerade einen Hügel erklommen und eine schöne Aussicht mit Freunden genießend!

Im Hintergrund auf dem oberen Foto ist die „Mondpyramide“. Dort sollen menschengemachte Steinplatten sein, die dann die Pyramide ausmachen. Das konnten wir leider nicht mehr ansehen, da die „Sonnenpyramide“ und das Tunnelsystem genug Zeit in Anspruch nahmen.

Die „Sonnenpyramide“ von der Westseite aus fotographiert. Dort geht sie nicht ganz bis zum Boden, sondern geht (meines Erachtens nach, ganz natürlichen) in diesen anderen Hügel über…der müsste dann ja auch menschengemacht sein?!

Mehr Fragen als Antworten bleiben nach diesem Besuch. Trotz einer halbstündigen Erklärung eines Touriführers vor Ort zu der Beschaffenheit der „Sonnenpyramide“ und sonstigem Infomaterial bin ich (auch als angehender Landschaftsökologe) nicht wirklich überzeugt. Es wurde eine freie Fläche vorgeführt, die geopolymeren Beton darstellen soll, der als Aussenverkleidung der „Sonnenpyramide“ diente. Für mich sah es aus wie Konglomeratgestein, doch geologische Untersuchungen sollen gezeigt haben, dass es eine enorme Härte und sehr geringe Wasserabsorptionsrate haben soll – was für mich jetzt erst einmal nicht gegen einen natürlichen Ursprung spräche.

Broschüre, die es vor Ort erhätlich gibt. Mensch sieht bereits anhand des eingefügten Energiestrahls, dass das ganze Projekt sich zwischen archäologischer Wissenschaft und ganzheitlicher Betrachtung (mit Energieströmen usw.) versucht zu bewegen.

Es müsste noch viel mehr freigelegt werden um sich ein umfassenderes Bild zu machen – doch gleichzeitig werden die Forschungsarbeiten auch behindert, z.B. indem spontan 90% des Sonnenpyramidenhügels als Denkmalgeschützt oder naturgeschützt deklariert wurden, was Forschungsarbeiten archäologischer Natur verbietet. Andere Forscher/Geologen sagen auch, dass hier zweckgebunden gelogen wird um einen Touristenmagneten per Mythos zu erzeugen – Touristen sind hier auf jeden Fall einige unterwegs (so ja auch wir). Sie sagen z.B. die Behauptung, die „Pyramiden“ wären exakt in Nord-Süd-Ausrichtung (nur 0’12 Sekunden daneben) sei aus der Luft gegriffen. Das konnte ich leider auch nicht überprüfen (keinen exakten Kompass zur Hand) Eine entsprechende Auseinandersetzung von pro und contra könnt ihr in diesem Beitrag sehen (etwa 28 Min.):

Für mich bleibt das Thema der „bosnischen Pyramiden“ interessant, aber ich stelle folgende Fragen:

  1. Warum besteht so viel zeitlicher Abstand zwischen dem Bau der verschiedenen „Pyramiden“? Sie wurden zwischen 30.000 (+/- 500) und 12.350(+/-50) Jahren vor unserer Zeit errichtet.
  2. Wie genau sind die „Pyramiden“ aufgebaut? Es braucht eine Freilegung wenigstens einer Seite und weiteres Vordringen ins Innere, oder Bohrungen zur Beantwortung.
  3. Führen die freigelegten Tunnelsysteme, die sich mit einigem Abstand zu den Pyramiden befinden, wirklich zu den „Pyramiden“ oder sind sie unabhängig voneinander entstanden?

Plitwicer Seen

Zurück in Kroatien hatten Sinan und meine Wenigkeit einen wunderbaren Tag an den Plitwicer Seen (UNESCO Weltnaturerbe), obgleich es touristisch dort völlig überlaufen ist und obendrein sehr teuer (danke Sinan fürs Eintritt bezahlen!). Ein Tag an welchem eine gemeinsam in den Raum geworfene Frage immer weiter in uns keimen sollte…später mehr.

Hier noch ein Videoeindruck von den Plitwicer Seen (übrigens mein erstes Video von dieser Reise):


Taufe in der Koran(a)!

Noch am selben Abend machte ich etwas, was ich vor der Reise nicht für möglich gehalten hätte. Hier kommt jetzt der vorher noch in uns keimende Gedanke ins Spiel: Wir hatten wundersame Erlebnisse jeder für uns in unserem Leben und wollten uns vor Gott bekennen, indem wir uns tauften. Es heißt ja, sobald wir zum Glauben kommen, sollen wir es bei der nächsten Möglichkeit durch die Taufe auf Jesus Christus bekennen. Das widerstrebte mir noch vor der Reise, ich fragte mich warum dieses Dogma? Doch nun fühlte ich (und besser kann ich es nicht beschreiben), dass es an der Zeit ist und fragte mich, ob Sinan mich nicht taufen könne. Eine Frage, viele Gedanken und Gespräche dazwischen und dann war es so weit. Ich ließ mich durch meinen christlichen (und sehr vom Heiligen Geist gelenkten) Freund Sinan in dem schönen Fluss Korana (:D) taufen! Auch ich taufte an diesem Abend Sinan.

So steht es übrigens auch in der Bibel, z.B. mit dem bekehrten Kämmerer von Äthiopien, der direkt nachdem er zum Glauben kommt in der nächsten Pfütze getauft wird (durch Petrus glaube ich…). Steht am Anfang der Apostelgeschichte. An Gott und einen heiligen Geist glaube ich bereits länger, habe es nur noch nie so persönlich und direkt erfahren dürfen, wie auf dieser Reise. Ich habe etliche Erfahrungen gemacht und bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein!

Beispielhaft soll die Fahrt mit Ahmed in der Türkei stehen, der Lev und mich damals etwa 550 Km weit direkt bis nach Antalya fuhr und uns dort noch das Hostel bezahlte! Wir waren vorher in einer echt schäbigen Stadt, in welcher es etliche Möbelhäuser gab (die Türken machen das oft so, dass an einer Stelle von vielen Anbietern das gleiche verkauft wird). Da ging es spärlich weiter und wir entschieden uns noch an diesem Tage bis nach Antalya durchzuziehen, sowie gleich darauf ein Schild auf der Tramp-Hand zu machen. Während ich es vorbereite kommt tief aus mir heraus, dass ich doch einfach dafür bitten/beten kann. Ich sagte ohne nachzudenken, dass ich darum bitte eine angenehme Mitfahrgelegenheit, die englisch spricht bis nach Antalya zu erhalten (was von diesem Punkt aus wegen der vielen Verzweigungen der Autobahn, die eigentlich primär Richtung Osten verlief unwahrscheinlich war) – und nur ein paar Momente später rief Lev mir euphorisch zu, ein englisch sprechender junger Türke in angenehmem Wagen würde nach Antalya fahren – Zufall? Ich glaube und vertraue mittlerweile: der Herr/Gott (die Quelle, der Schöpfer…) ist mein Hirte, mir wird an nichts mangeln. Was nicht heißt, dass wir Mangel nicht mehr erleben könnten. Es ist alles da, die frage ist, ob wir es nutzen (mit all unseren wunderbaren Möglichkeiten) oder ob wir uns in Zweifel und Trennung von Gott betrachten und uns an Materialismus klammern. Doch ist Glaube an sich bereits etwas, dass dich in Fülle bringt, es kann heilsam, erhebend und zentrierend sein – so wie es der Placebo-Effekt auch zeigt. Es gibt so viele Dinge, die mir zugefallen sind auf dieser Reise in einer Art und Weise, dass ich anerkennen muss, dass hier eine höhere Macht am Werke ist, an die wir angeschlossen sind – wir sind eben die Kinder Gottes, so steht es ja auch geschrieben und so fühlt es sich für mich an. Mit der Taufe als Basis, diesem Glaubensbekenntnis, fühlt sich mein Dasein nun bodenständiger und zielgerichteter an. So fühlt es sich für mich an und ich bin kein Kirchlicher oder Dogmatiker, ich merke nur was mich/uns weiter Richtung Gemeinschaft, Naturverbundenheit, Wahrheit, Frieden und Liebe bringt – und das ist im Christusbewusstsein vereint (verwechselt das bitte nicht mit Kirchen, menschengemachten Interpretationen usw.)

Safari Bar

Kurz nach diesem wirklich aufregenden Ereignis mit der Taufe, verabschiedeten Sinan und meine Wenigkeit uns von Sascha, seiner Familie und den kroatischen Besitzern des Hauses. Es ging für uns Richtung Slowenien in die Skojcan Höhlen (ebenfalls UNESCO Weltnaturerbe)! Davor verbrachten wir die Nacht am Klippenstrand in Premantura (Kroatien) an der tollen Safari Bar – bis etwa 02:15 Uhr nachts, weil wir wegen der vielen Mücken dann doch nicht wirklich schlafen konnten.

Selbstgebaute Spielgeräte, wie diese Rutsche gibt es an der wunderbaren Safari-Bar in Premantura (Kroatien)! Eine schöne Massage war das 🙂

Skojcan Höhlen in Slowenien

Der Weg dorthin war ziemlich müßig, da wir noch in der Nacht mit den zwei Babykatzen im Korb zum Auto gelatscht sind. Aber wunderschön im Mondlicht unter klarstem Sternenhimmel, alles ruhig, die See gibt ihren sanften Rythmus ankommender Wellen am Ufer hinzu! Morgens in Pula gab es ein stärkendes Frühstück, ohne das ich den Tag vermutlich nicht so gut geschafft hätte. Sinan ist da härter im Nehmen und konnte noch danach bis zu den Skojcan Höhlen fahren, wo ich fast die ganze Zeit den Schlaf nachholte.

Dort angekommen war es wieder irre heiß und wir entschieden uns, die Babykatzen im Korb mit in die Höhlen zu nehmen. Das war natürlich der Magnet für Aufmerksamkeit – und es ergaben sich viele Gespräche, die wir dann auch gezielt in Richtung Gottverbundenheit und was wirklich wichtig ist lenken wollten. Später hatte Sinan noch ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Weltnaturerbes, der dort auf einsamer Flur Karten für einen weiteren Abschnitt prüft. Dieser hieß David und so kamen die beiden natürlich auf die Geschichte um König David zu sprechen, der mit einer wunderschönen Frau ein uneheliches Kind zeugte und danach hinterlistig den Mann loswerden wollte indem er ihn an forderste Front in den Krieg steckte. Dort starb er auch, aber das Kind ebenso und so musste David sich seine Fehler eingestehen und flehte, betete und fastete für Verzeihung, die er dann erhielt. Kurzer Ausschweif 😉 Auf jeden Fall wollte Sinan dann kurz in der Bibel, die er immer dabei hat nach der Geschichte suchen, schlug auf und hatte sie sofort aufgeschlagen! So etwas erlebten wir häufiger zusammen. Nun aber ein paar Bilder (auf denen hoffentlich etwas zu erkennen ist):

Das alte Kolosseum in Pula. Mir fällt auf, es ist nicht mehr weit nach Rom. Hier findet gerade ein Filmfestival statt.

     

Die beiden Katzenbabys hatten enormen Freiheitsdrang, den wir ihnen natürlich bei Gelegenheit gewährten. Alleine diese Mitnahme und Umsorgung war schon ein Kapitel für sich 😀

Am Ausgang der Höhlen (zurück in Slowenien) lernte ich dann meine Mitfahrgelegenheit zum Garda-See in Italien kennen, der auch die Höhlen besuchte. Alles fügt sich wunderbar und Sinan tat sein Möglichstes dazu bei. Am nächsten Morgen nehme ich Abschied von Sinan und danke für diese super ereignisreiche und spannende Zeit mit ihm! Mein Dank gilt genauso Sascha, der mich sehr unterstützt hat und mir Obdach, gute Ratschläge und super (!) Verpflegung gegen kleinsten Obulus gab – wow!

Weiter nach bella Italia!

So zieht es mich auf den letzten Teil meiner Reise. Nachdem ich meinen Vater und meinen jüngeren Bruder in Montenegro sehen durfte, bei Marlon von Raw Future in Ungarn sein durfte und Zeit mit Sascha, seiner Familie und Sinan in Kroatien, Bosnien & Herzegowina und Slowenien verbringen durfte geht es jetzt wieder auf eine längere Reise nach Malaga, wo ich eine Freundin nach sehr langer Zeit wiedertreffen sollte. Das Ziel ist gesetzt, etwa 2200 Km (vermutlich mehr) liegen vor mir und meine erste Mitfahrgelegenheit fährt mich diesen Nachmittag, meinen 97ten Reisetag, Ende Juli bis zum südlichen Teil des Garda-Sees in Italien.

Frieden sei mit dir mein lieber Leser

björn

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