Ich möchte den aktuellen Wahnsinn um Corona begreifen. Also tue ich das, was ich eigentlich nicht mehr tun wollte. Mich sehr vertieft in ein einziges Thema bewegen und den medialen Wust auseinanderzerren.

Dabei treibt mich an: Warum sollen wir plötzlich so viele Grundrechte einschränken und unser komplettes öffentliches System einfrieren? Welche Fakten sprechen dafür? Gibt es keine Alternativen? Wie sieht es in Ländern aus, die ihre öffentlichen Vorgänge nicht komplett herunterfahren? Und müssen wir auf einen Impfstoff warten oder können wir nicht alle heute schon etwas für unsere Immunabwehr tun? Warum ist Italien so belastet?

„Der Feind ist unsichtbar“ lässt Markus Söder (CSU) verlautbaren. Macron (Präsident Frankreichs) spricht von einem „Gesundheitskrieg“. Der Virologe Christian Drosten mit der bestimmenden Deutungshoheit im medialen Gezeter prognostiziert:“Wir müssen vielleicht davon ausgehen, dass wir gesellschaftlich ein Jahr im Ausnahmezustand verbringen.“ Moment, moment. Alles wegen eines Grippevirus namens SARS-CoV-2?

Heilmittel bereits gefunden?

Kurz bevor ich diesen Artikel veröffentliche, stoße ich auf die folgende Nachricht: Der französische Klinikarzt Didier Raoult soll erfolgreiches Medikament gegen Covid-19 eingesetzt haben (hier die französische Originalmeldung). Er testete Chloroquin (ein Malaria-Medikament) an Erkrankten und es half innerhalb von 6 Tagen zur Heilung, so der Arzt. Zusätzlich sei das kein neues Wissen, da bereits vor 13 Jahren die ersten Studien zur Bekämpfung des damaligen Corona-Stammes damit gemacht worden seien. Ich weiß noch nicht ganz, was ich von dieser Meldung halten soll, da der Protagonist auch unendlich von sich selbst überzeugt zu sein scheint. Doch, wenn es wahr ist, sollte man es im Notfall nutzen, außer die Nebenwirkungen sind unverhältnismäßig.

Christian Drosten sagt, Chloroquin hätte eine Wirkung bei Viruserkrankungen. Gleichzeitig würde eine Studie, die das auf SARS-CoV-2 getestet hat, weder ja noch nein zu einer Heilwirkung für Covid-19 beschreiben. Von einer größer angelegten Studie erwartet er keinen Durchbruch. Diese Haltung ist irritierend. Jemand der vorgibt, sich um das Wohl der Allgemeinheit zu kümmern ist nicht daran interessiert ein bereits vorhandenes Medikament in einer sauberen klinischen Studie jetzt anzuwenden.

Weiter zur Debatte stehen Remdesivir (Ebola-Medikament) und HIV-Medikamente, Faviprivir oder Camostat (gegen Pankreatitis und Corona).

Erstaunlich finde ich immer wieder, wie die alleinige Hoffnung auf pharmazeutische Produkte gelegt wird. Ähnlich einer Erlöserhoffnung. Obgleich diese immer nur Symptome behandeln, mit entsprechenden Nebenwirkungen. Anstatt das Selbstbewusstsein und Immunsystem (wie ich weiter unten beschreibe) der Menschen schon jetzt nachhaltig durch angemessene Tipps zu verbessern. Schreckensmeldungen verkaufen sich besser – schade.

„Liebscher und Bracht – die Schmerzspezialisten“ klären auf YouTube darüber auf, wie pflanzliche Ernährung und viele weitere selbst durchführbare Maßnahmen unsere Gesundheit und unser Immunsystem stärken. Solche Infos zeigen, was wir selbst machen können. Seid ihr dabei?

Die Geschichte des SARS-CoV-2

Auswirkungen des menschlichen Umgangs mit Corona: Hamsterkäufe sorgen für leere Supermarktregale. Thilo Parg / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0

Den offiziellen Verlauf samt einiger Informationen zu den (teils dramatischen!) Einschränkungen weltweit könnt ihr auf Wikipedia nachlesen. Dieser ist von der offiziellen Darstellung überzeugt und suggeriert ebenso, die derzeitigen einschneidenden politischen Maßnahmen (z.B. „Kontaktsperre“ der Bundesregierung) seien die korrekte Haltung. Nach §14 (2) der CoronaSchVO Land NRW von Gesundheitsminister Laumann, dürfen bis zu 25.000 € Bußgeld (mindestens 200€) und 5 Jahre Haft wegen Verstoßes verhängt werden. Ob bei der Verhaftung dann auch der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten wird?

Weiter unten findet ihr noch:

  • Fragen zur medialen Filterung
  • Aktuelle Zahlen
  • Kritische Expertenstimmen
  • mögliche alternative Erklärungen
  • Tipps zur Stärkung des Immunsystems und der Atemwege
  • Vorschläge das beste daraus zu machen // Vernunft eine Stimme verschaffen
  • nichtohneuns-Bewegung

Sapere Aude!

Für einen eventuell ein Jahr anhaltenden „Ausnahmezustand“ muss es in einer sogenannten Demokratie valide Fakten, eine abwägende wissenschaftliche und politische Diskussion und eine apokalyptische Ausgangssituation geben. Es wird suggeriert, dass das Einhalten von Hygieneregeln, Niesen und Husten in die Armbeuge (da es sich um eine Tröpfcheninfektion handelt) und Abstandsregelungen bei weitem nicht ausreichen würden.

Wenn jemand kollektiv unsere Grundrechte einschränken möchte, dann muss das sehr gut begründet und temporär sein. Doch zeigt die Geschichte, dass Ausnahmesituationen immer Brutkasten für weitere (willkürliche) Einschränkungen waren und sind.

Jetzt steht eine weitreichende an: Die überhastete Änderung des Infektionsschutzgesetzes – ein Vorschlag zur Ermächtigung des Gesundheitsministers. Die Bundeswehr soll spätestens ab dem 03.04.20 mit 15.000 Soldaten im Innern eingesetzt werden (aktualisierte Info vom 30.03.20). 6.000 von diesen sollen für polizeiähnliche Aufgaben zur Verfügung stehen – ein Tabubruch, ein Grundgesetzbruch. Videos kritischer Stimmen, die gezielt zu Protest gegen die jetzigen Maßnahmen aufrufen, werden gelöscht. Eines davon ist das „Corona11„-Video von Bodo Schiffmann. Ich selbst habe ein Video vom Rubikon reuploaden dürfen (auf öffentlichen Aufruf hin), das die nichtohneuns Kundgebung in Berlin vom 28.03.20 zusammen fasst. Dieses wurde von YouTube gelöscht. Ich bin gespannt, wie lange meines noch online ist. Wohin soll das führen? (aktualisierte Info vom 28.03.20)

Die aktuelle Alles-Begründung lautet: Wenn wir unser Zusammenleben (uvm.) jetzt nicht auf das nötigste einstampfen, gäbe es eine fatale Krankheitswelle mit Covid-19. Unser Gesundheitssystem würde kollabieren. Diese würde insbesondere die schutzbedürftigen Gruppen, wie z.B. Immungeschwächte und +65 Ältere treffen. #flattenthecurve und „Abstand ist die neue Fürsorge“ (Angela Merkel) sind die neuen Mantren, welche anscheinend alles rechtfertigen. So richtig diese Grundmaßnahmen sind, so irritierend ist es, was damit sonst alles begründet werden kann.

SARS-CoV-2 wird als sehr virulent und gefährlicher als eine Influenza-Grippe verkauft, da es eine pandemische Grippe sei. Am 24.03.20, also 11 Tage nach den starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens und massiven Vorbereitungen in deutschen Kliniken auf die „Pandemie“-Patienten, sagt der Chefarzt Ralf Langhoff vom Sankt-Getrauden-Krankenhaus in Berlin auf die Frage, ob sie nicht wahrscheinlich momentan total überarbeitet wären: „Nein, im Gegenteil, hier ist viel weniger los als sonst. Die Kollegen können endlich ihre Überstunden abbauen.“

Aktuelle Zahlen des RKI (26.03.20) zeigen, dass die Anzahl test-positiver Infizierter mit der Anzahl gemachter Tests steigt. Es gab lediglich einen Anstieg von 127.457 Testungen und 7.582 (5,9%) positiv-Getesteter in Kalenderwoche 11 auf 348.619 Testungen und 23.820 (6,8%) in Kalenderwoche 12. Daraus ergibt sich eine relative Steigerung von etwa einem Prozentpunkt. Absolut betrachtet stieg die Anzahl positiv-Getesteter um etwa 300%. Ein großer Unterschied in der Außendarstellung.

0,1% ; 0,9% oder 1,4% – Welcher Mortalität können wir Glauben schenken?

Angstschürende Einschätzungen und Prognosen (meistens aufgrund von Meinungen einzelner Wissenschaftler) erhöhen die Geschwindigkeit der Rezitation dieser Mantren. Diese Studie des imperial colleges in London geht zum Beispiel von einer Sterblichkeit Infizierter von 0,9% aus. Man geht davon aus, dass 4,4% der Infizierten ins Krankenhaus kommen und 1,32% (Lesch geht einfach mal von 5% aus) der Gesamtheit hinterher beatmet werden müssten.

Eine andere Studie aus der Nature kommt zu einer Mortalität von 1,4% (0,9 – 2,1%) für Wuhan, was eine fatale Zahl für die Welt bedeuten würde, da die Ansteckungsgefahr damit ja ziemlich virulent ist. Diese Mortalität stimmt bei weitem nicht mit dieser epidemiologischen Studie im Yale med-archives überein. Die Wissenschaftler nutzten Zahlen vom Januar und Februar in China, und ermittelten eine Mortalität von 0,04 – 0,12%. Hier wird von einer Ansteckungsrate von 5,2 ausgegangen, die natürlich auch wieder auf den Annahmen der Wissenschaftler basieren. Also, egal, wen du fragst: Du erhälst äußerst unterschiedliche Ergebnisse!

Deshalb ist die Prognose momentan so schwierig. Deshalb brauchen wir auch belastbare Zahlen – z.B. eine sog. Baseline-Studie. Auch die aktuellen Zahlen aus Deutschland um 0,3 – 0,7% Mortalität von offiziell laborbestätigt Infizierten, steht aufgrund der fehlenden Gesamtheit Infizierter in einem verzerrten Licht. Die wirkliche Mortalität ist aktuell also weit unter dieser veröffentlichten Zahl, da viel mehr Menschen infiziert sind, aber nicht in der Statistik auftauchen. Versterbende Menschen, die an Covid-19 erkrankten und nicht in der Statistik auftauchen halte ich dagegen aufgrund der momentanen Lage für nahezu ausgeschlossen.

Fakt ist: Auf solchen Prognosen – deren Sterblichkeit weit über der feststellbaren in Deutschland basiert – sind nicht nur der nahezu shutdown des öffentlichen Lebens und übertriebene soziale Distanzierung aufgebaut. Auch

sind auf Grundlage der Wahrnehmung des SARS-CoV-2 als Pandemie auf einmal mehr als salonfähig. Immer in der Annahme, dass das Risiko-Nutzen-Verhältnis deutlich zugunsten der Eindämmung einer Katastrophe beiträgt.

In China legen sie Einreisenden jetzt sogar schon elektrische Fesseln an, nur um Infektionsketten nachvollziehen zu können. Und anscheinend wird Chinas Vorgehen nicht wirklich kritisch betrachtet – man habe ja mit totalitären Maßnahmen den Ausbruch verhindert. Völlig konträr zu unserer Diskussionskultur, werden mildere hiesige Maßnahmen, die bei einer normalen Grippewelle vollkommen undenkbar wären, von vielen gefordert und akzeptiert. Von links bis rechts, von oben bis unten. Das gibt mir zu Denken.

Ein konkretes Beispiel zeigt, wie langfristig uns das alles noch begleiten wird: Der Landkreis Kaiserslautern hat schon heute alle öffentlichen Veranstaltungen über 1000 Teilnehmenden bis zum 10.07.2020 abgesagt hat. Neben den Absagen der Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern ist damit genau die Friedenscamp-Woche von Stopp-Ramstein getroffen, die vom 05.07. – 12.07.20 hätte laufen sollen. Ein Schelm, wer Böses denkt – man hätte die Sperre ja auch erstmal bis zum 04.07.20 ausrufen können, um diesen wichtigen Protest erst einmal noch nicht abzusagen und den weiteren Verlauf der Erkrankungen abzuwarten. Außerdem ist ohnehin von einer Milderung mit wärmer werdenden Temperaturen auszugehen.

Zusatz vom 27.03.20: Man schreibt, wir seien mit unseren Fallzahlen 9 Tage hinter Italien. Am 15.03.20 lautet die Mitteilung: „In Deutschland drohen nächste Woche italienische Verhältnisse.“ Wenn ich heute die Zahl der interaktiven Karte 9 Tage zurück stelle, zeigt sich folgendes: Wir haben heute in der Tat pro Einwohner etwa so viele positiv-getestete Infizierte (Deutschland am 27.03.20: 62 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner // Italien am 19.03.20 68 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner). Aber 9-Mal weniger positiv-getestete Verstorbene (343 in D vs. 3.405 in I). Das Argument ist demnach nicht mehr haltbar, da offenbar andere Gründe für eine höhere Mortalität positiv getesteter Covid-19 Patienten in Italien sprechen.

Was politisch gerade geschieht, spricht eher für die feuchten Träume von Totalitaristen, die sich solcher panischer Grundsituationen schon immer bedient haben. Das geht besonders gut, da der logische und kritische Menschenverstand (wie ich bei vielen Mitmenschen sehen kann) dann gemildert oder abgeschaltet ist. Deshalb: „Sapere aude!“ Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Bewahren wir uns einen kühlen Kopf und ein warmes Herz.

Übrigens gibt es bereits die erste Klage gegen einen verhängten Corona-Notstand. Ein Rechtsanwalt klagt in Halle (Saale) aufgrund von erheblicher Einschränkung der Grundrechte und Unverhältnismäßigkeit.

Medialer Filter

Ein paar Fragen und Indikatoren, die im Rundbrief des Publizisten Jens Wernicke (Gründer von Rubikon) genannt werden, um herauszufinden, welche Medien wirklich ihrer Aufgabe der vierten Säule der Demokratie nachkommen:

  1. Welche Medien zählen bloß testpositive Fall- und Todeszahlen hoch, ohne zu fragen, woran diese Personen denn erkrankt oder gestorben sind?
  2. Welche Medien bringen Schlagzeilen wie »21-jähriger Fußballtrainer stirbt an Coronavirus«, und erwähnen erst im letzten Satz, dass er eine unerkannte Leukämie hatte?
  3. Welche Medien thematisieren die Frage der sogenannten Übersterblichkeit, die noch immer in allen Ländern und Altersgruppen im Normalbereich oder darunter liegt?
  4. Welche Medien fragen, wie viele Intensivpatienten mit einer unerwarteten Lungenentzündung hinzukommen, und was deren Alters- und Gesundheitsprofil ist?
  5. Welche Medien bevorzugen angsteinflößende Bilder von Viren, Schutzanzügen und Särgen, statt konkrete Daten, Fakten und Hintergründe?
  6. Welche Medien besprechen die bekannten Probleme mit Virentests im Allgemeinen und die fehlende klinische Validierung des aktuell verwendeten Tests im Besonderen?
  7. Welche Medien beleuchten die problematische Rolle, die die WHO in früheren Fällen spielte?
  8. Welche Medien versuchen einen politischen oder geopolitischen Spin einzubringen?
  9. Welche Medien sprechen noch immer von »Biowaffen«, obschon dieses Szenario angesichts von kaum spektakulären Sterberaten und Sterbeprofilen längst ausgeschlossen werden kann?

Es sei daran erinnert, wie vorherige Pandemie-Panikmache, z.B. im Falle der Schweingerippe oft zu ernüchtenden Endresultaten führten. Das heißt natürlich nicht, wir sollten keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem neuen Erreger führen. Es zeigt nur, dass Panikmache fast schon Routine hat – verrückte Welt.

Viele Redakteure stehen deshalb leider unter dem Druck, das bringen zu müssen, was von ihnen erwartet wird: Sensationen und Klicks. Wer da nicht mitzieht, sägt am eigenen Stuhl. Insofern man denn überhaupt innerhalb dieser Ellenbogen-Welt mitziehen möchte. Doch mutige Journalisten zeigen, dass jeder Publizist diesem Sog aktiv entgegen treten kann. Sapere aude!

Für die fundierte Meinungsbildung

Hier führe ich Berichte und eigene Gedanken auf, die mich sehr nachdenklich stimmen und zu einem äußerst kritischen Beobachter des derzeitigen Geschehens machen. Natürlich bin ich bereit, dieses Bild argumentativ zu berichtigen. Das ist immer die Grundlage einer solchen Recherche und auch Basis jedes aufrichtigen wissenschaftlichen Handelns. These – Antithese – Synthese. Hypothesen werden aufgestellt, falsifiziert oder bestätigt. Im Prinzip ganz einfach.

Ich bin und bleibe durch meine veröffentlichte Meinung ein Mensch, der Fragen stellt anstatt „Antworten“ zu liefern. Trotzdem sagt mir meine Erfahrung, dass hier Kräfte am Werk sind, die aktuelle Pandemie-Ängste destruktiv ausnutzen wollen. Und ich spreche hier nicht nur von der AfD, die das Thema natürlich voll für ihre Ideologie einspannen möchte. Interessanterweise beschreibt der Blogger in dem Artikel vom 28.02.20 SARS-CoV-2 noch als normalen Grippe-Virus (was er vermutlich ist) und verurteilt Forderungen nach Grenzschließungen, die heute aktiv sind. Später habe ich kein kritisches Wort von ihm zu dieser Maßnahme gelesen. Seltsam wie unkritisch wir werden, wenn der Täter nicht ins Narrativ passt.

Aktuelle Zahlen

RKI – Aktuelle Zahlen aus Deutschland.

Karte mit aktuellen weltweiten Zahlen (Morgenpost).

John Hopkins University Covid-19 Monitoring – Aktuelle Zahlen aus der ganzen Welt.

Tote in Europa – Keine aktuellen auffälligen Ausreißer, also keine Übersterblichkeit ersichtlich. Dahingegen ist die Grippewelle vor zwei Jahren (2017/2018), sowie eine überdurchschnittliche Sterblichkeit in der Winterzeit davor (2016/2017) eindeutig mit dem Auge feststellbar.

Für mich ist bei diesen Zahlen nichts panikerzeugendes dabei. Nur Italien macht einen Schlenk ähnlich dem Winter vor zwei Jahren nach oben.

Viel mehr zeigen die Zahlen der weltweiten Karten, wie inhomogen die statistische Lage momentan weltweit ist. Während in Frankreich offiziell von 23.000 Infizierten 1.100 gestorben sind, sind es in Deutschland aktuell von 37.000 Infizierten nur 205 Tote (Stand: 25.03.20). Die ersten Quarantäne-Aufrufe und Stopps sind in Deutschland etwa ab dem 10.03.2020 gestartet. Also müssten wir am 22.03.2020 schlauer geworden sein, da die Inkubationszeit bei 97,5% der Fälle maximal 12 Tage betragen soll. Doch auch diese Logik entbehrt sich, da sie davon ausgeht, dass vorher genauso breit Menschen getestet wurden, wie jetzt. Doch das kann ich nicht beurteilen. Es gibt zu viele offene Faktoren, um sich ein exaktes Bild zu machen.

Wie bestimmt man die Influenza-Toten?

 Für die Erfassung der Anzahl der Todesfälle durch Influenza-Erkrankungen sind die Epidemiologen auf Schätz- und Modellwerte angewiesen, da einerseits keine grundsätzliche Meldepflicht für Atemwegserkrankungen besteht und zum anderen bei Todesfällen Influenza-Diagnosen oftmals nicht berücksichtigt werden. Bei der hier abgebildeten Übersterblichkeit oder Exzess-Mortalität handelt es sich um eine statistische Modellrechnung. Das Robert Koch-Institut (RKI) errechnet sie, indem sie die Monatsdaten des Statistischen Bundesamtes zur Gesamtmortalität der Bevölkerung mit den Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza zum Verlauf der Grippewelle in Beziehung setzt. Die Zahl der mit Influenza in Zusammenhang stehenden Todesfälle wird – vereinfacht dargestellt – als die Differenz berechnet, die sich ergibt, wenn von der Zahl aller Todesfälle, die während der Influenzawelle auftreten, die Todesfallzahl abgezogen wird, die (aus historischen Daten berechnet) aufgetreten wäre, wenn es in dieser Zeit keine Influenzawelle gegeben hätte. Das Schätz-Ergebnis wird als sogenannte Übersterblichkeit (Exzess-Mortalität) bezeichnet. Die konservative Schätzung von Influenza-assoziierten Todesfällen in der Influenza-Saison 2017/2018 belief sich auf rund 25.100.

Reiner Radtke

Hier könnt ihr die Sterblichkeitszahlen der Influenza aus den letzten 25 Jahren für Deutschland nachsehen. Interessant ist, dass die Zahlen keine laborbestätigten Influenza-Tote sind. Diese Zahlen unterliegen Unsicherheiten und Annahmen. Der Unterschied zu Covid-19 ist, dass wir jetzt breit testen und laborbestätigt feststellen, wie viele Infiziert sind und wie viele Verstorbene den Virus ebenso hatten.

Wir halten fest: Die offizielle Zahl der an Influenza Gestorbenen stammen aus Modellrechnungen und werden als Übersterblichkeit bezeichnet. 2017/2018 sollen in Deutschland alleine 25.100 Menschen an dieser Grippewelle gestorben sein. Momentan haben wir 205 Tote (Stand: 25.03.2020) mit nachgewiesener SARS-CoV-2 Infektion.

So lange wir also keine breit angelegte Tests aller Menschen mit Symptomen machen, sind die offiziellen Zahlen sehr schwammig. Die Dunkelziffer der Infizierten, die nicht test-positiv sind, kommen in der Statistik nicht vor. Genauso kommen verstorbene, die evtl. an den Symptomen erliegen, aber nicht getestet werden nicht in dieser vor. Doch letzteres ist aufgrund der momentanen Überfokussierung auf diesem Thema nahezu auszuschließen.

Bereits 265 laborbestätigte Tote mit Influenza diesen Winter

Die jedes Jahr grassierende Influenza-Grippewelle bekommt momentan wohl kaum jemand mit. Seltsam, denn diese forderte bisher nach Auffassung der offiziellen Statistik mehr laborbestätigte Menschenleben und vermutlich deutlich mehr Menschenleben in der Dunkelziffer. So soll es 165.000 nachgewiesene Infektionen und 265 Tote aus der jetzigen Winterzeit geben (Artikel vom 24.03.20). Doch es folgt kein Aufschrei, keine Solidaritätsbekundung und kein Ausnahmezustand. Seltsam.

Kritische Expertenstimmen

Einen guten Überblick vieler lesenswerter Artikel findet ihr im fortlaufenden Eintrag von Swiss Propaganda Research. Dieser wird von einem schweizer Arzt zusammen gefasst.

In diesen Beiträgen von 19 internationalen Experten (und es gibt noch etliche mehr), wird hinterfragt, was gerade politisch geschieht und medial behauptet wird.

Die Panikmacher isolieren

Das ist die reißerische Überschrift des Artikels vom Lungenfacharzt Wolfgang Wodarg, der bereits in vielen politischen Gremien (u.a. Enquete-Kommission des Bundestages) tätig war und diese Landschaft somit von Innen kennt. Er hinterfragt, ob die Menschen, welche momentan mit dem Virus sterben, auch am Virus verstorbens sind. Eine Statistik der italienischen Gesundheitsbehörde zeigt, dass lediglich 1% der mit SARS-Cov-2 Verstorbenen keine Vorerkrankungen hatten. Die anderen 99% als alleinige Corona-Tote darzustellen grenzt an Propaganda. Das heißt natürlich im Umkehrschluss genausowenig, dass diese 99% nur an ihren anderen Erkrankungen verstarben. Wodarg sagt, nur weil wir jetzt test-positive Fallzahlen und Prognosen basierend auf diesen Zahlen haben, ist kein Grund für eine erhebliche Änderung zu vorherigen Todesstatistiken zu sehen. Zudem sei der RT-PCR-Test, womit der Erreger festgestellt wird, nicht präzise. Zudem weist Wodarg auf die bereits vorhandenen Corona-Virenstämme hin, die bereits 7 – 15 % der bisherigen Gripperkrankungen ausgemacht hätten.

Wodarg empfiehlt folgende Fragestellungen an die Virologen:

  1. Welches prospektive, standardisierte Monitoring von akuten Atemwegserkrankungen mit oder ohne Fieber (ILI, ARI) wird für die epidemiologische Risikoabschätzung der in Wuhan und anderswo beobachteten Coronavirus Infektionen herangezogen (Baseline).
  2. Wie unterscheiden sich die vergleichbaren (!) Ergebnisse früherer Beobachtungen von den jetzt von der WHO berichteten.
    • In China
    • In Europa
    • In Deutschland
  3. Wie valide und wie vergleichbar sind die dabei verwendeten Nachweismethoden in Bezug auf Sensitivität, Spezifität und pathogenetische bzw. prognostische Relevanz?
  4. Was würden wir in dieser ARE-Saison (akute Atemwegserkrankungen) beobachten, wenn wir die neuen PCR-Tests (Test für das SARS-Cov-2) ignorieren?
  5. Wodurch wird nachgewiesen oder wahrscheinlich gemacht, dass die beobachteten Coronaviren 2019/2020 für die öffentliche Gesundheit gefährlicher sind als frühere Varianten?
  6. Welche Erwägungen wurden angestellt bzw. berücksichtigt, um Bias-Quellen (Fehlerquellen) auszuschließen bzw. zu minimieren?

Diese kritische Stimme von Wodarg sei laut Christian Drosten unverantwortlich, da wir jetzt in einer Pandemie seien, die viele Fälle auf einmal lieferten. Leider wird in dieser Podcastfolge des NDR nur teilweise auf die Argumentation Wodargs eingegangen.

Natürlich wird auch von anderen, wie z.B. Harald Lesch (indirekt) empört auf die kritische Stimme reagiert. Verschwörungstheorie und haltlose Gerüchte seien das alles. Es geht mal wieder um Narrative und die Deutungshoheit, nicht um Wissenschaft. Die Frage ist, wie gehaltvoll sind die „Widerlegungen“ z.B. eines Harald Lesch, der in seiner Rechnung aus diesem Video mit dem Irrtum arbeitet, 5% aller Infizierten würden beatmungspflichtig werden (Beispiel ab 4:50 Min.). Leider vergisst er, dass es eine große Dunkelziffer nicht test-positiver Infizierter gibt, welche diese Zahl deutlich reduzieren würden. Er sagt, dass das deutsche Gesundheitssystem im Ausnahmezustand nach seinen Daten (28.000 Intensivbetten bei aktuell 80% Auslastung und 7 Tage Beatmungspflichtigkeit der schwer Erkrankten) täglich 40.000 Neu-Infizierte haben darf, bevor es kippt. Und das (nach meinen Einschätzungen) auf übertriebener Datengrundlage. Derzeit (25.03.20) hatten wir insgesamt (über die letzten 4 Wochen!) 31.600 Infizierte, wovon viele von selbst wieder genesen sind und 149 (lt. RKI, lt. John Hopkins Monitoring 205) verstorben sind. Das sind die Zahlen von denjenigen (meist Risikogruppen), an denen der Test durchgeführt wird.

Dass viele von selbst wieder genesen zeigt, dass unser (durch Umweltfaktoren und weiteres ohnehin oft nicht optimales) Immunsystem mit dem Erreger fertig wird. Aus demselben Video Leschs (welches mit unsäglicher Gruselmusik hinterlegt ist) wird auch nicht klar, woher er die Angaben hat, dass in Italien an dem Tag vor dem Videodreh 475 Menschen mehr als im Durchschnitt gestorben seien. Das wäre wirklich alarmierend, doch gibt er uns leider nicht die Quelle für diese Information. Gleichzeitig bezieht er keine anderen Faktoren in diese Aussage mit ein. Es scheint so, dass diese 475 Tote alle auf das Konto von SARS-CoV-2 gehen, was überhaupt nicht erwiesen ist.

Wodarg findet ein paar Antworten auf die Möglichkeiten, warum Italien eine vermeindliche Horrostatistik aufweist – andere Länder aber nicht: Höherer Altersdurchschnitt, schlechtere Luftqualität und ein ohnehin kaputt gespartes Gesundheitssystem, welches schon vor Corona häufiger an seine Grenzen kam. Das zeigt, wie viele Faktoren in der Gesamtlage eine Rolle spielen. Diese werden von vielen Berichten wenig oder garnicht berücksichtigt. Sie müssen länderspezifisch betrachtet werden!

Stefan Willich (Epidemiologe der Charité Berlin)

„Gemessen an der Letalität, also der Anzahl der Fälle, die zum Tode führen, liegt sie etwas über der Influenza-Grippe: In Deutschland sterben nach aktuellen Trends zirka 0,3 bis 0,4 Prozent aller infizierten Patienten. SARS oder gar Ebola bewegen sich in völlig anderen Dimensionen.

Und auch die gelegentlich zum Vergleich angeführte Spanische Grippe um 1918 war bezüglich der Letalität und auch Gesamtsterblichkeit in der Bevölkerung viel bedrohlicher. Bei SARS-Cov-2 sind Personen unter 65 Jahren und ohne Vorerkrankungen offenbar kaum gefährdet. Die Krankheit ist gefährlich vor allem für ältere Personen mit chronischen Vorerkrankungen. Dieses Risikoprofil ist anders als bei der Influenza-Grippe, bei der auch Kinder und Schwangere gefährdet sind.

Stefan Willich (24.03.20) – Tagesspiegel Interview

Er plädiert gegen Ausgangssperren und totale soziale Isolation, auch im Anbetracht der sozialen und psychologischen Nebenwirkungen, die das mit sich bringen wird. Wenn sich die Kurve normalisiert, könne nach den Osterferien das öffentliche Leben wieder schrittweise hochgefahren werden. Es gibt keinen Grund das ganze Land in häusliche Quarantäne zu schicken.

Stefan Hockertz (Immunologe und Toxikologe)

Auch dieser Fachmann spricht in aller Deutlichkeit von einer normalen Grippewelle. Er meint, die Menschen werden eher krank von der momentan vorherrschenden Panikmache.

Demokratie durch Corona in Gefahr? Historiker René Schlott

Wichtige Diskussionsanstöße und Gedanken in Richtung: Keine Toleranz der Totilarität. Ein Interview von 14 Minuten zu aktuellen staatlichen Maßnahmen wie Grenzschließung, Einschränkung fast aller Grundrechte und sozialpsychologischer Folgen der Abschottung: Demokratie durch Corona in Gefahr? (18.03.2020)

Die Welt in Angst (Georg Lind, 18.03.20) vom Rubikon hat mich auf die Eurostatistik der nicht vorhandenen Mehr-Sterblichkeit momentan gebracht. Hier wird sachlich und in Ruhe aufgeklärt, lest gerne selbst.

Auch Rüdiger Dahlke, die Virologin Karin Mölling oder der Arzt Andres Birchner zeigen auf ihre Art auf, warum es sich lohnt, die Hysterie um Corona zu hinterfragen und andere gesundheitsfördernde Maßnahmen in den Vordergrund zu stellen.

Andere Länder, anderer Umgang

Japan wurde eine Corona-Virus-Explosion vorhergesagt. Das Land hat keine Quarantäne verhängt und hat auch keine Epidemie oder sonstiges. Genau, wie den nicht vorhandenen Übersterblichkeiten zufolge, auch wir keine Epidemie haben – jedenfalls keine, die uns bedrohen würde. Viele Japaner ergreifen allerdings Vorsichtsmaßnahmen, wie das sinnvolle Abstand halten, hygienische Maßnahmen und sogar Mundschutz tragen. Ist das nicht seltsam? Die sinnvollsten, mir auch einleuchtensten Maßnahmen werden dort wohl genug angewandt, ohne das öffentliche Leben komplett auszuhebeln. Wie passt das denn damit zusammen, dass sie ein Nachbarland mit China (der offiziellen Herkunft des Virus) sind? Testen sie nur zu wenig um eine schöne Statistik – aus welchem Grund auch immer – zu haben?

Auch in Schweden geht man einen entspannteren Weg. Um ehrlich zu sein, ist das der Weg, den ich persönlich gerade als sinnvoll erachte. Veranstaltungen bis 500 Menschen dürfen stattfinden, das öffentliche Leben ist lediglich an Universitäten und Schulen eingeschränkt. Es wird viel an die Verantwortung der Bevölkerung appelliert, indem zum Beispiel zum Heimarbeiten aufgerufen wird. Eben keine Abschottung, die widerum schwere Stressfolgen nach sich ziehen kann.

Natürlich sehe ich auch, mit welcher Härte Maßnahmen in anderen Ländern gerade (oder bereits abgeschlossen) durchgezogen werden. Frankreich, Italien und Spanien sind ein paar solcher Beispiele.

Homo Solidarus

Natürlich ist es richtig, dass große Krisen (insofern hier eine Krise außerhalb der kollektiven Psyche vorliegen würde) große einschneidende Maßnahmen bedeuten können und ihre Daseinsberechtigung haben. Jetzt wird gerade der Stereotyp Solidarität hoch gehalten. Ein neuer Mensch: Homo solidarus. Doch wie authentisch ist diese ausgerufene Solidarität von Seiten der Regierung. Diese wird übrigens in Breiten Teilen der Bevölkerung bemerkenswert umgesetzt (oft zu eigenen Lasten).

Am Beispiel des Ausbruchs der sog. spanischen Grippe im Vergleich von amerikanischen Städten die einerseits alles weiterlaufen haben lassen oder andererseits das öffentliche Leben einschränkten werden die derzeitigen Maßnahmen scheinbar verständlich. Doch ist der Vergleich zu diesem Erreger immunologisch nicht haltbar, da unser Immunsystem offenbar gut mit dem aktuellen Virus zurecht kommt – in China zum Beispiel hat sich die Lage soweit wieder entspannt (oder nutzten sie ein Medikament, von dem wir hier noch nichts wissen?). Auch Willich (Epidemiologe der Charité) sagt, der Vergleich mit der spanischen Grippe hinkt, aufgrund der höheren Sterblichkeit.

Warum keine Solidarität dieser Größenordnung für andere wichtige Themen?

Es ist fragwürdig, die nun vermeindliche Ursachenbekämpfung als solidarisch darzustellen, aber in vielen anderen Punkten Solidarität unberücksichtigt zu lassen. Beispielsweise:

Dies ist vermeidbar. Das schmälert aber leider Erträge großer Industrien. Wo ist hier die Solidarität mit den Schwächeren? Gemessen wird nach wie vor mit zweierlei Maß. Nur was aktuell die beste eigene Position verspricht scheint in Regierungskreisen relevant.

Bevor mir Whataboutism unterstellt wird, sei angemerkt, dass die Argumentation über den Umgang mit anderen wichtigen Themen mehr als relevant ist, da in diesem Fall eine maßlose Heuchelei erkennbar ist – historische Eingriffe aufgrund von Covid-19: Kein Problem. Grundsätzliche Änderung unseres Zusammenlebens für unsere Mitwelt, eine Änderung im Finanzsystem, unabhängiger von multinationalen Konzernen und übermächtigen Banken werden oder gelebten Frieden miteinander: Du Träumer, das ist leider zu viel. Was denn jetzt? Die „Corona-Krise“ zeigt doch, dass es möglich ist in kürzester Zeit grundsätzliche Abläufe und Dinge zu ändern. Es scheint nur dann wirklich möglich, wenn viele (mächtige) Menschen ihre eigene Existenz oder ihren Status auf dem Spiel stehen sehen – wenn wir diese Kompetenz auf unsere Mitmenschen und unsere Mitwelt erweitern, haben wir eine Chance für andere grundsätzliche Änderungen.

They don’t really care about us

Was ich verdeutlichen möchte: Der Politik ist deine Gesundheit sonst ziemlich egal. Du kannst überall Tabak, Alkohol und Fritten kaufen, aber nur an ausgewählten Stellen Vollwertbrote oder frisches regionales Obst. Wie Micheal Jackson schon sang: They don’t really care about us!

Das müssen wir dann schon wieder selbst machen, ganz ohne solidarische Überfokussierung – denn alle, die sich schlecht ernähren handeln unsolidarisch den anderen Krankenkassenversicherten gegenüber, die das nicht tun. Könnte man jetzt auch behaupten. Ich versuche nur Beispiele aufzuzeigen, warum die Solidarität gerade nicht das Wort der Stunde ist, sondern ein Wohlfühlprogramm, damit sich alle gesehen fühlen. Wenn man die sonstigen Entscheidungen betrachtet (Uranmülltransporte gerade wieder verlängert, Glyphosat, 5G, Verhinderung Bio-Care-Diesel, Aufrüstung des Militärs anstelle humanitärer Ausgaben uvm.) kommen mir Zweifel an der Aufrichtigkeit solcher Solidaritäts-Beschlüsse. Für viele Politiker sind aktuelle Maßnahmen vermutlich ein geglaubt wichtiger Schritt für die Aufrechterhaltung des Gesundheitsystems, weshalb sie keine Schuld trifft.

Ich komme zum Schluss, dass es solidarisch ist, in seine Ellenbogenbeuge zu niesen, seine Hände zu waschen und Abstandsregeln in der Öffentlichkeit einzuhalten (für ein paar Wochen). Doch desto mehr ich recherchiere, umso gewisser werde ich in der Annahme, dass wir die Kirche schnell wieder ins Dorf holen dürfen.

Das Entscheidende: Wenn wir wollten, dann könnten wir diesen Drive aus der Corona-Bekämpfung in den Aufbau einer geeinten, friedlichen und nachhaltigen Welt stecken – nicht unter der Führung von totalitären Globalisten versteht sich. Sind wir bereit dafür? Es geht ja nur um unser aller Lebensqualität, unsere Erde und vermeidbares Leid für Millionen Menschen. Das wäre auch solidarisch, diesen Weg einzuschlagen.

Übrigens hat uns die als gemeinnützig eingestufte Bertelsmann-Stiftung vor einem Jahr noch geraten: Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so viel Kliniken möglich. Der Vorschlag käme heute vermutlich etwas unsolidarisch 😉

Unangenehme Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen der heute vollzogenen Maßnahmen sind einerseits fatal und auf der anderen Seite zeigen sie nie vorher dagewesene Chancen.

Einer dieser interessanten Nebenwirkungen sind die Hamsterkäufe. Die Psychologie des Einkaufverhaltens in Krisenzeiten konnte in 6 Phasen unterteilt werden (ganz interessant). Sie zeigt schlicht, wie anfällig unser Glaube an die Funktionalität in Krisen ist – was teils berechtigt ist. Doch gleichzeitig führt sie nicht so weit, dass man mal wieder flächendeckend in lokalere autarke Versorgungsstrukturen gehen könnte. Wir bleiben auf dem globalem Abhängigkeitstrip – jedenfalls hörte ich noch keine Änderung dahingehend. Dabei ist frische, saisonale und biologische Kost doch das Beste für unsere Mitwelt und unsere Gesundheit.

So stehen momentan viele Existenzen auf dem Spiel, was nun mit einem gigantischen „Rettungspaket“ abgefedert werden sollen. Das zeigt schon an, dass die Regierung sich auf einen länger anhaltenden Ausnahmezustand (den sie ja selber aufrecht erhält) vorbereitet. Ärmere sind mal wieder am meisten betroffen, u.a. weil sie auf öffentliche Plätze angewiesen sind und keine privaten Vergnügungsparks für ihre Kinder haben.

Soziale Isolierung kann zu psychischer Verwahrlosung, Suiziden und mehr häuslicher Gewalt führen – oder Gegenteiligem. Zudem sind viele Menschen momentan generell angespannt und ängstlich wegen der grundsätzlichen Lage und den Fragen der zukünftigen Existenzsicherung. Von Entspannung ist wenig zu sehen, obgleich jetzt einige unverhältnismäßig viel Zeit haben. Um ehrlich zu sein, liegt aber vieles dabei an unseren eigenen Glaubenssätzen und Überzeugungen – es ist eine Frage der inneren Einstellung, eine Charakterfrage, wie sich gerade jetzt zeigt.

Die Menschen sollen in ihrer Freizeit brav zuhause sein, aber weiter arbeiten gehen, selbst wenn es keine für die Allgemeinheit notwendige Tätigkeit ist. Das wurde bereits durch Streiks in Italien eingedämmt. Hier sieht man einfach, wie die Wirtschaftsinteressen vor der Gesundheit stehen. Denn das credo ist ja momentan, vor Ansteckungen zu schützen, oder nicht? Ein in sich selbst unlogische und sinnlose Prioritätenverteilung wird hier offensichtlich.

Angenehme Nebenwirkungen

Dabei ist die Gewinnerin unsere Mutter Erde. Der Verkehr ist runtergeschraubt, die Produktion steht vielerorts still. Alles ist oberflächlich entschleunigt – nicht psychisch. Der Himmel ist klar wie selten, da so wenig Flugzeuge fliegen und keine Kondensstreifen mehr hinterlassen.

Das größte NATO-Manöver seit 25 Jahren Defender Europe 20 wurde vorzeitig beendet. Die 5.500 bereits angekommenen Soldaten aus den USA sollen aber weiter hier bleiben. Ist das nicht unverantwortlich? 😉

Was auch immer du tun wolltest, das zeitintesiv ist und zuhause gemacht werden kann: Die Zeit ist jetzt! Obwohl eine Pandemie mit apokalyptischem Ausmaß so weit weg scheint, wie die Normalisierung des Preises für Desinfektionsmittel. Man kann die frei werdende Zeit nutzen, egal aus welchem Grunde – eine Charakterfrage 🙂

Welch unfassbare Chance uns diese Corona-Krise bietet zeigt sich, wenn wir die frei werdende Zeit auch zum Stellen großer Fragen nutzen. All die Fragen, die ich hier bei „Ist das normal?“ aufliste, mit der Systematik in welcher wir leben, in der Selbstwahrnehmung in der wir leben.

Dabei finden wir sogar Lösungen. Wie kann eine resiliente Gesellschaft aussehen, die nicht so abhängig von wenigen Banken und multinationalen Konzernen ist? Angefangen von der Landwirtschaft, über unsere Kommunikation bis hin zur Frage, wie wir langfristigen Frieden etablieren können. Ist doch fantastisch das alles mal ergründen zu dürfen! Sonst finden die wenigsten Zeit dafür. Jetzt können wir sie uns wirklich nehmen 🙂 Mit dem inneren Wandel fängt all das an. Die Zeit ist jetzt!

Es endet wieder in System- und Bewusstseinsfragen

Hier geht es also wieder um ein Symptom, um welches sich in 6 Monaten niemand mehr scheren wird. Denn das politische System wird gerade nicht geändert, es wird gerade gegen unsere Grundrechte verschärft! Natürlich bleibt zu hoffen, dass wir in unserer nun frei gewordenen Zeit sinnstiftende Dinge tun und anfangen und genau das in Frage zu stellen. Gemeinwohlökonomie anstatt Raubbaukapitalismus. Vielfältige und eigenständige Geldsysteme anstelle zentraler Monopolgeldsysteme. Resiliente lokale Strukturen anstelle globaler Abhängigkeiten. Gelassenheit und Vernunft anstelle von Hysterie und Angstmache. Denn wir brauchen zunächst einmal eine radikale (innere) Änderung, wie ich auch ausführlich auf dieser Internetseite beschreibe. Oft liegt es theoretisch auf dem Papier schon vor, wie z.B. die Menschenrechtscharta oder das Grundgesetz (insbesondere die ersten 19 Artikel). Doch liegt es an uns, diese Werte aktiv zu leben.

Mutmaßungen: Warum das alles?

Ich bin kein Freund von Spekulationen, doch muss genau diese Eigenschaft bedient werden, wenn wir dieser Hysterie auf den Grund gehen wollen. Oder ich liege mit meiner Zusammenfassung, die ja lediglich Ergebnis meiner beschränkten Wahrnehmung und meines Zugangs zu Informationen verschiedener Quellen ist, einfach falsch. Falls das alles richtig ist und wir gerade nur durch die Aufgabe unseres gesellschaftlichen Daseins hunderttausende Menschenleben retten können (manche Prognose (1% Mortalität bei 60% Infektionsrate) sprach von einer Million Toten in Deutschland) nehme ich meine Analyse hier zurück und lasse mich gerne eines besseren belehren. Mal ganz davon ab, bin ich mir sicher, dass man die Maßnahmen so oder so als positiv darstellen wird. „Es ist nur so mild verlaufen, weil wir so drastisch reagiert haben.“ Oder: „Obwohl es eine riesige Belastung war, konnten wir das schlimmste abwenden.“

Doch, wenn diese Recherche in etwa die Tatsachen klar gestellt hat, muss gefragt werden, wozu dieses ganze Theater stattfindet. Sind es nur ein paar narzisstische Selbstdarsteller, die mal auf der großen Bühne erscheinen wollen? Kommt hier unsere kollektive Unruhe und Angst zum Ausdruck – sind wir so anfällig für eine Massenhysterie?

Eine Weltwirtschaftskrise unbekannten Ausmaßes

Es stand ohnehin eine gigantische Wirtschaftskrise an. Dirk Müller beschreibt in „Machtbeben“ eindrücklich, wie aufgeblasen einige Märkte weltweit sind. Insbesondere der Anleihenmarkt (Staatsanleihen, die ja mittlerweile entgegen ursprünglicher Lehrauffassung auch von Zentralbanken gekauft werden) ist mit mehr als 150 Billionen $ (Stand 2018), die aufgrund der Zinsverschiebung zum Niedrigzinsniveau immer volatiler refinanziert werden, sehr anfällig. Ebenso Immobilienblasen, wie solche, die 2008/2009 zur Rezession führten.

Worauf ich hinaus möchte: Nun ist es möglich, den wirtschaftlichen Einbruch auf „das einmal im Jahrzehnt Pandemie-Virus“ zu schieben. So entgeht man einer selbstkritischen Analyse, muss das eigenen System nicht hinterfragen, kann es wieder mit den Geldern der Steuerzahlenden (also dir und mir) künstlich am Leben erhalten und in eine weitere Runde pathologischen Wahnsinns. Der globalisierten Wachstumszwang-Konkurrenz-Kriegs-Wirtschaft. Nur so ein Gedanke.

Die neue Erlöserhoffnung: Der Impfstoff

Ebenso hat auch die Impfstoffindustrie großes Interesse an dieser Pandemie. Sie profitierte bereits bei der „Schweinegrippe“, die sich nach den ganzen Schreckensszenarien als laues Lüftchen heraus stellte. Bill Gates ist einer der größten Impfstoffverfechter weltweit. Er hat auch Investements in den Tübinger Impfstoffhersteller CureVac getätigt, der erste Ansätze für einen Corona-Impfstoff macht. Anstatt in erster Linie an eine gesunde, vollwertige Ernährungsweise, Hygiene, Zugang zu sauberem Trinkwasser, eigener kreativer Entfaltung uvm. der Menschheit zu appellieren und autarke Strukturen zur Ermöglichung dieser sicher zu stellen, möchte er eine von ihm abhängige Welt mit (eigenen, sehr einnahmeträchtigen) Impfstoffen „heilen“. Da kann ich nicht viel Philanthropisches erkennen. Nebenbei bemerkt wird die Forschung von Christian Drosten von der Bill und Melinda Gates Foundation mitfinanziert (sagt er in dieser Podcast Folge). Teilweise habe ich das Gefühl, dass es so im Mittelalter gewesen sein mus. Alles wird auf einen Erlöser projiziert, obwohl wir jetzt schon vieles tun können.

Dabei habe ich oben bereits angeführt gibt es angeblich bereits ein wirksames Medikament gegen Covid-19. Wofür dann noch einen Impfstoff?

Weiterführende Fragen und Fun-Facts

Wolf-Dieter Storl, der zur Zeit auf La Palma die Situation miterlebt, beschreibt, wie drastisch dort die Ausgangssperre durchgesetzt wird. Er nutzt die Zeit, um sich neben der Einordnung der allgemeinen Ereignisse auch einige spekulative Fragen zu stellen: Waren es westliche Geheimdienste, um der aufstrebenden Weltmacht China ein Bein zu stellen? Könnte es ein Versuch zur weltweiten Machterhebung (NWO) globaler Strukturen sein? Ist es ein Ablenkungsmanöver? Wir wissen es nicht, wir können nur beobachten

Storl macht auf die Merkwürdigkeit aufmerksam, dass es einige Vorhersagen der jetzt stattfindenden Pandemie (bzw. Massenhysterie) gibt. So hat der Autor David Koontz in seinem Roman „The eyes of darkness“ (1981) in der 2008 geänderten Version einem Biowaffen-Virus den Namen „Wuhan-400“ gegeben. Ein Fun Fact, oder mehr?

Zudem bringt Storl die spirituelle Komponente mit ins Spiel. Nach einem seiner Mentoren, dem Bauernphilosophen Artur Hermes, wäre die spanische Grippe zum Beispiel der Menschenhass aus dem ersten Weltkrieg gewesen. Storl schafft es, solch spekulative Thesen der derzeitigen Vorgänge aufzulisten und ohne neue Hysterie oder Bewertung für sich stehen zu lassen. Lest gerne mehr über seine Ansichten und derzeitigen Erfahrungen in: Was die Welt gerade bewegt

Weiterer Fun Fact: Corona ist eine Märtyrerin aus dem 2.ten Jhd. n.Chr. In der römisch-katholischen Kirche gilt sie als Patronin des Geldes, der Fleischer und der Schatzgräber. Darüber hinaus wird sie um den Schutz vor Seuchen angerufen.

War es 5G oder das Hochsicherheitslabor in Wuhan?

Es gibt viele wirre Theorien, warum das alles gerade geschieht. Und ein Fünkchen Wahrheit ist an einigen sicherlich dran. Laut Wodarg ist es übrigens mit dem Hochsicherheits-Labor in Wuhan so, dass das Virus vermutlich deswegen gefunden wurde. Falls es wirklich von dort in die Welt gesetzt worden ist, war es kein wirklich Angst einflößendes Virus. Und hey, wenn ich die Menschheit dezimieren will, dann sollte ich vielleicht ein echtes Killervirus züchten, kein SARS-CoV-2.

Ich habe mich sehr tiefgehend mit der Mobilfunkthematik und 5G auseinandergesetzt. Deshalb kann ich schreiben, Vermutungen, das Corona-Virus hätte etwas mit 5G zu tun, sind unhaltbar. 5G gibt und gab es nämlich nicht nur in Wuhan sondern auch in Südkorea, Teilen Israels und sogar an einigen Standorten hier in Deutschland (uvm.). Außerdem stehen die athermischen Effekte des Mobilfunks auf unsere Körper nicht in erster Linie mit Atemwegserkrankungen zusammen. Natürlich muss festgehalten werden, dass eine Schwächung des Immunsystems durch unseren derzeitigen Mobilfunk (und andere EMF) bewiesen ist – mehr Infos hier. Das heißt, der Mobilfunk (so auch 5G) ist nicht unschuldig an grundsätzlicher Anfälligkeit für Erkrankungen.

Hier noch ein erfrischender Bericht vom 31.01.2020 im Stern. Dort werden haltlose Theorien zum Coronavirus widerlegt. Jens Spahn (Gesundheitsminister – übrigens Transatlantiker und zuvor in der Pharmaindustrie angestellt gewesen) sagte damals noch, das einzige was ihn bezüglich Corona besorgen würde, wären die Verschwörungstheorien dazu 😀 Nicht einmal zwei Monate später ist es Ursache für die „historischste Situation“ seit bestehen der BRD, die ihm selbst umfängliche neue Befugnisse in Ausnahmesituationen nach dem Infektionsschutzgesetz erteilen soll. Klasse Typ der Spahn – oder alles Wahn?

Pandemiesimulation mit Corona Virus im Oktober 2019

Interessanterweise wird im Artikel auch auf Bill Gates und den Pandemietest „Event 201“ aus dem Oktober 2019 durch ein Corona-Virus eingegangen. Das Szenario lieferte den Horror 65 Millionen Menschen könnten weltweit sterben. Politiker und Wirtschaft sollten lernen, wie man in solchen Notsituationen agieren solle. Immer diese Zufälle 😉 Dann waren ja alle Beteiligten gut vorbereitet für das was wir gerade live erleben. Aber an dieser Stelle hört meine Spekulation auf, denn ich bleibe bei dem, was ich überblicken kann.

Sollten wir aufhören Tiere zu essen?

Ich werde mich niemals an diesen jetzigen Zustand als „normal“ gewöhnen, obwohl es erschreckend ist, wie schnell einem die neuen Maßnahmen als solches vorkommen. Wenn es einfach nur temporär ist und flatten-the-curve-mäßig, dann soll es das gerne in ein paar Wochen gewesen sein. Doch es wird weitere mutierte Viren geben. Es wird wieder vom Tier kommen (oder aus einem Hochsicherheitslabor, das schlampt?!) und trotzdem wird Massentierhaltung nicht bis zum Sommer abgeschafft. Trotzdem wird sich vegetarische Ernährung nicht durchsetzen. Obwohl genau dies, an die Ursachen gehen würde. Und mal nebenbei bemerkt, ein Segen für hunderte Millionen Tiere wäre, die wir wie selbstverständlich mästen und schlachten. Könnte man mal drüber nachdenken. Aber da geht es ja nur um Milliarden von sensitiven, sozialen Lebewesen, die nicht von unserer Art sind. Wen juckt das schon?

Klar, dafür müsste die Landwirtschaft in großen Zügen umgebaut werden. Doch die Welt zeigt ja gerade, dass sie kann, wenn sie will. Außerdem ist die Umkehrargumentation einfach grotesk. Weil unsere derzeitige Tierhaltung, die billigste Produkte auf dem Rücken der Ausbeutung und dem Leid von Milliarden sensibler Wesen basiert, können wir nicht einfach so damit aufhören.

So oder so. Ich empfehle eine vollwertige lebensvermittelnde und vegetarische Kost, mit nahezu ausschließlich frischen und pflanzlichen Produkten. Für das Immunsystem, die Gesundheit, die Tiere und unseren Planeten.

Warum wird kein Fokus auf der Stärkung des Immunsystems gelegt?

Das wichtigste ist insbesondere in dieser Angelegenheit, ein eigenes resilientes und intaktes Immunsystem zu haben. Dies zu stärken müsste doch gerade jetzt eine wichtige Aufgabe aller human denkenden Menschen sein. Doch nach wie vor liegt der absolute Fokus auf der sozialen Einschränkung des Individuums. Neben der Tatsache, dass dies natürlich die Verbreitung stoppen würde, wird kaum diskutiert, was für gravierende Folgen das auf unsere Psyche und somit wiederum Gesundheit nehmen wird. Ich spüre Anspannung, Angst und immer wieder Panik in der mich umgebenden Gesellschaft – wofür? Als Mensch, der sich in Resilienz übt, gehe ich einen Schritt zurück und möchte dazu anregen, sich und seine Umgebung fit zu halten (oder zu machen).

Hier ein paar Tipps

  • Heiß baden z.B. mit ätherischem natürlichem Baduzusatz für Atemwege
  • atemschützende Heißgetränke (Thymian, Zistrose, Königskerzenblüte uvm.)
  • Bewegung, Sport, alleine Tanzen, Yoga
  • Sonne (bzw. Vitamin D3)
  • frische lebensvermittelnde Kost, selbst zubereitet, am besten roh
  • viel Vitamin C reiche Kost -> Sanddorn, Acerolakirsche, Zitrusfrüchte, Wildkräuter, Paprika…
  • Propolis gurgeln
  • Meditation, Achtsamkeitsübung, Hier und Jetzt sein
  • Ding tun, an denen du Freude hast 🙂

Du hast es in der Hand dein Immunsystem zu stärken. Das gilt nach wie vor und immer.

Hier noch einmal der Hinweis auf die Anwendung von Chloroquin im Krankheitsfall, welche in Marseille wohl sehr gute Erfolge zeigte. Natürlich nur im Notfall und abgesprochen mit dem Arzt. Es gibt keinen Beleg für Prävention mit dem Medikament. Drosten hält es für „kein Wundermittel“, doch die genaue Begründung dafür hält er uns vor.

Da wir schon mitten drin stecken: Das Beste draus machen

Natürlich ist es wissenschaftlich nachgewiesen und sinnvoll, nötige Abstandsregeln und Hygiene einzuhalten, im begründeten Einzelfall auch über Mundschutzmasken nachzudenken. ABER: Lasst euch nicht verrückt machen. Vor Corona und nach Corona bist du potentieller Überträger von Krankheitserregern. Wenn du dich also „solidarisch“ zeigen möchtest, indem du auf alle deine analogen Sozialkontakte verzichtest, ist das deine eigenverantwortliche Entscheidung. Dann sollten wir alle aber bedenken, dass dieses neue „solidarisch“ für immer gelten müsste. Und natürlich auch für jedes Mal, wenn du etwas tust, das potentiell anderen und der Mitwelt schaden könnte (z.B. im Auto fahren, Sachen aus unfairer Produktion kaufen, Rauchen während andere dabei sind uvm.).

Eigenverantwortung und Maß ist hier gefragt. Also einzelne Kontakte zu pflegen und sich zu umarmen erachte ich nicht als schlimm, sogar als gesund, da menschliche Nähe ein elementares Grundbedürfnis ist. Wie viele Menschen, die gerade noch im Kreise ihrer WG oder Familie sind, sprechen dieses Grundbedürfnis gerade alleine wohnenden ab, das ist grotesk. Größere Gruppenansammlungen, wie sie in Schweden nach wie vor erlaubt sind, müssten nach Einhaltung der Regeln wieder erlaubt werden. Aber wird dieses Solidaritäts-Argument nun zur Dauergrätsche für das öffentliche Leben, wie wir es kennen? Die Beispiele Schweden und Japan zeigen, dass es auch ohne massive Einschränkungen geht.

Was machst du daraus?

Also ich habe Lust, mal wieder…

  • Kreativ zu werden
  • ein Gedicht zu schreiben
  • Bücher zu lesen
  • Filme zu sehen
  • Sonnenaufgänge zu beobachten
  • Sonnenuntergänge zu beobachten
  • herausfinden, wo es in der Nähe eine Wasserquelle gibt
  • Sachen zu reparieren
  • Videokonferenzen zu machen
  • Schutzbedürftigen zu helfen
  • zu Kochen und zu Backen
  • in die Natur zu fahren, draußen übernachten, Wildkräuter sammeln
  • Musik zu machen
  • künstlerisch zu toben
  • zu schreiben
  • laufen zu gehen
  • künftige Wanderwege und Reisen zu planen
  • Yoga zu machen
  • Zimmerpflanzen zu pflegen
  • im Permakulturgarten zu wirken
  • weiter auszumisten
  • digital auszumisten
  • mich in gewaltfreier Kommunikation zu üben (schwer!)
  • Diskussionsabende z.B. über die Angemessenheit momentaner politischer Maßnahmen
  • zu meditieren
  • zu beten
  • nichts zu machen und die Seele baumeln zu lassen

Es geht weiter: Mit kühlem Kopf und warmem Herz.

Politiker zur Vernunft bringen

Da wir nun alle etwas mehr Zeit haben (außer die voll eingespannten Berufsgruppen), rufe ich dazu auf, ein kritisches Gespräch oder schriftliche Anstöße mit Politikern zu führen. So wird beispielsweise heute im Bundesrat über eine einschneidende Erweiterung des Infektionsschutzgesetzes abgestimmt – diese würde beinhalten: Bei ausgerufener Epidemie, durch die Bundesregierung, nicht den Bundestag, oder der WHO würde der Gesundheitsminister außerordentliche Macht zugesprochen bekommen. Die Epidemie kann jedoch durch den Bundestag oder Bundesrat zurückgerufen werden. Aushebelung der Grundrechte, potentielle Massenzwangsimpfung ohne die üblichen Medikationszulassungswege, Aufhebung des Föderalismus und Verabschiedung von Notfallmaßnahmen ohne den Bundesrat. Der Staatsrechtler Florian Meinel sieht darin keine Notwendigkeit und mahnt eindringlich vor solchen zu schnellen Ermächtigungsgesetzen.

#nichtohneuns

Eine Bewegung, welche die neuen Zustände nicht einfach unkommentiert über sich ergehen lassen möchte.

Auf der Internetseite veröffentlichen sie:

Wir bestehen

  • auf die ersten 20 Artikel unserer Verfassung
  • auf die Würde der Alten & der Kranken
  • auf Verhinderung obrigkeitsstaatlicher Schikanen
  • auf Beendigung des Notstands-Regimes
  • auf Wahlen & umfassende Transparenz
  • auf demokratische Regeln für unser künftiges Wirtschaftssystem.

Diesen Worten kann ich mich nur vollumfänglich anschließen.

Hier ein Video über die erste Kundgebung am 28.03.20, welche von der Polizei aufgelöst wurde. Obwohl diese angemeldet war und den Abstandsregeln entsprochen wurde.

Onlinepetition für eine Baseline-Studie

Kühlen Kopf und warmes Herz in „historischen Zeiten“ behalten

Der aufblühende Schlosspark in Münster. Eigene Aufnahme (2018).

Diese wundervolle Aufnahme kommt hier als kleiner Reminder für das was wirklich zählt. Wenn man sich so viel mit unheilvollen Themen auseinandersetzt, braucht es einen gesunden Abstand. Sonst wird man selbst zum Hysteriker. Der Frühling beginnt gerade, das Leben geht weiter. Wie? Das gestalten wir innerhalb unserer Möglichkeiten nach wie vor selbst!

Der Umgang mit dem SARS-CoV-2 scheint den Fakten zu Folge wirklich übertrieben. Solidarität tut gut, Totalitarismus nicht. Um die Frage aus der Überschrift zu beantworten: Ja, wir sind ein homo solidarus und ja wir werden gerade von Panikmachern regiert. Die setzen auf einen unkritischen solidarischen Menschen. Deshalb: Wer in der Demokratie einschläft, wacht in der Diktatur auf. Es gibt keine statistisch signifikante Übersterblichkeit, die Krankenhäuser sind nicht überlastet, in besonders betroffenen Regionen wie Norditalien spielen andere Faktoren eine maßgebliche Rolle.

Deshalb spreche ich mich klar für eine Kursänderung auf vorerst mindestens schwedische Verhältnisse aus, mit – nach vorheriger Einschätzung der sich entwickelten Situation – möglichst rascher Wiederherstellung (z.B. ab dem 19.04.20) der Grundrechte und der Aufhebung von Ausnahmeregelungen. Eine offene, wissenschaftliche und kritische Debatte ist von Nöten. Diese wird gerade nicht nur abgelehnt, sondern auch verhindert. Das gibt mir sehr zu Denken. Angst verspüre ich nicht vor dem Virus, auch nicht für meine Großeltern. Ich verspüre Angst vor der willfärigen Bereitschaft, sich solchen Panikszenarien hinzugeben und totalitäre Maßnahmen bereitwillig zu akzeptieren.

Nutzen wir die offenbar vorhandene Fähigkeit zur kollektiven Veränderung lieber, um grundsätzlichen Wohlstand, kreativen Raum und Frieden umzusetzen. Auf einer gesundenden Erde, in Kooperation und Gemeinschaft anstelle Krieg und Unterdrückung. Doch das scheint ein frommer Wunsch zu bleiben.


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